"007: First Light" zeigt einen modernen Bond ohne veraltete Klischees
Emma Schmidt"007: First Light" zeigt einen modernen Bond ohne veraltete Klischees
IO Interactives kommendes James-Bond-Spiel 007: First Light setzt auf einen frischen Ansatz für den ikonischen Geheimagenten
Das im Jahr 2026 angesiedelte Spiel verzichtet bewusst auf das klassische „Sean-Connery-Erlebnis“ und interpretiert Bond für ein modernes Publikum neu. Der Release-Termin steht fest: Der Titel erscheint am 27. Mai.
Wie der Narrative- und Cinematic-Director des Spiels, Martin Emborg, erläutert, spiegle die Handlung die Werte des Jahres 2026 wider. Zwar behält der junge Bond seinen typischen Charme und sein Selbstbewusstsein, doch die Entwickler haben bewusst auf beiläufigen Sexismus verzichtet. Diese Veränderung folgt auf jahrzehntelange Kritik an der Darstellung von Frauen in der Reihe – etwa an Szenen wie M’s berühmter Zeile in GoldenEye (1995), in der sie Bond als „sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier“ bezeichnet.
Schon frühere Filme versuchten, diese Problematik anzugehen. In Casino Royale (2006) inszenierte Daniel Craigs Bond eine Hommage an Ursula Andress’ legendären Strandauftritt aus James Bond – 007 jagt Dr. No – allerdings mit einem selbstironischen Twist. 007: First Light geht nun einen Schritt weiter und präsentiert einen Bond, der zwar weiterhin „cool“ und charismatisch bleibt, dabei aber auf veraltete Klischees verzichtet.
Mit dem Launch am 27. Mai wird ein 007 vorgestellt, der auf heutige Spieler zugeschnitten ist. Indem das Spiel lässigen Sexismus ablegt, ohne Bonds Scharfzüngigkeit und Stil zu opfern, soll 007: First Light den Spagat zwischen Tradition und modernen Erwartungen schaffen. Bald wird sich zeigen, wie diese Neuinterpretation bei den Fans ankommt.






