11 May 2026, 02:17

Alma Hasun glänzt mit zwei Meisterleistungen an einem Tag in Wien

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" zeigt eine Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun glänzt mit zwei Meisterleistungen an einem Tag in Wien

Die Schauspielerin Alma Hasun hat in Wien mit zwei anspruchsvollen Rollen an einem einzigen Tag großes Lob geerntet. Zuerst stand sie bei einer langen Matinee auf der Bühne, ehe sie sich eilig zum ausverkauften Premiereabend begab – beide Auftritte brachten ihr begeisterte Kritiken ein.

Der Nachmittag begann im Wiener Kammerspiele-Theater, wo Hasun um 15 Uhr in Sophia oder Das Ende der Humanisten auf der Bühne stand. In dem Stück verkörperte sie eine listige Tochter, die einen Plan schmiedet, um die erloschene Liebe ihrer Eltern wiederzubeleben. Die zweieinhalbstündige Vorstellung zeigte ihr Talent, Witz und emotionale Tiefe gekonnt zu vereinen.

Unmittelbar danach eilte sie zum Otto-Wagner-Areal zur Premiere von Ganymed Areal. In diesem dreistündigen Monolog spielte sie eine Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat – eine Rolle, die sowohl körperlich als auch seelisch extrem fordernd ist. Die Produktion ist Teil des ortsspezifischen Stationentheaters in Steinhof, wo alle Vorstellungen bis Oktober bereits ausverkauft sind.

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Hasun äußerte sich auch über ihre Bewunderung für Tschechows Er und Sie und nannte Der dumme Franzose als ihre Lieblingsgeschichte aus der Sammlung. Ihre Vielseitigkeit – von komischem Timing bis zu roher Intensität – hat ihren Ruf als eine der faszinierendsten Darstellerinnen Wiens gefestigt.

Der Doppelfauftritt unterstreicht Hasuns Bandbreite und Ausdauer. Da Ganymed Areal bis in den Spätherbst ausverkauft ist, bleiben dem Publikum nur wenige Gelegenheiten, sie in dieser herausfordernden Rolle zu erleben. Beide Produktionen haben ihre Position in der Wiener Theaterszene weiter gestärkt.

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