Alon Meyer: Ein Leben für jüdische Gemeinschaften und gegen Diskriminierung
Philipp MeyerAlon Meyer: Ein Leben für jüdische Gemeinschaften und gegen Diskriminierung
Alon Meyer hat sich jahrzehntelang für die Führung jüdischer Gemeinden und die Bekämpfung von Diskriminierung engagiert. In Deutschland hat er in Schlüsselpositionen im Sport, bei kulturellen Initiativen und in der interreligiösen Zusammenarbeit gewirkt – auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.
Seit 2004 ist Meyer Mitglied im Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Seit 2007 amtiert er als Präsident von Makkabi Frankfurt, dem mit über 4.000 Mitgliedern und 27 Abteilungen größten Verein innerhalb von Makkabi Deutschland. 2013 übernahm er schließlich das Präsidentenamt von Makkabi Deutschland selbst.
Sein Einfluss reicht jedoch weit über den Sport hinaus. 2015 vertrat er die Jüdische Gemeinde Frankfurt als Delegierter auf der Vollversammlung des Zentralrats der Juden in Deutschland. Im selben Jahr organisierte er die European Maccabi Games in Deutschland.
2020 gründete Meyer gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden das Projekt „Zusammen1“, das sich gegen Antisemitismus und Diskriminierung im Sport einsetzt. Zudem initiierte er die Wanderausstellung „Zwischen Triumph und Verfolgung“, die jüdische Sportlerpersönlichkeiten in Deutschland würdigt und in den vergangenen zehn Jahren in über 40 Städten zu sehen war.
Zuletzt, im Jahr 2023, wurde er in den Vorstand des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit berufen.
Meyers langjähriges Wirken hat Institutionen wie Makkabi Frankfurt und Makkabi Deutschland geprägt. Seine Projekte – von Ausstellungen bis zu Antidiskriminierungskampagnen – erreichen ein breites Publikum. Durch seine Tätigkeiten in interreligiösen und gemeinnützigen Organisationen prägt er weiterhin die deutsch-jüdischen Beziehungen und die Sportkultur in Deutschland.
