14 April 2026, 00:21

Betrüger zocken Brandenburg-Bewohner mit perfiden Tricks ab

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen thematisiert, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrüger zocken Brandenburg-Bewohner mit perfiden Tricks ab

Zwei getrennte Betrugsmaschen zielen auf Bewohner in Brandenburg ab

In Brandenburg sind kürzlich zwei unabhängige Betrugsfälle bekannt geworden. In Kyritz verlor eine 79-jährige Frau einen fünfstelligen Betrag, nachdem sie Opfer eines sogenannten "Schock-Anrufs" geworden war. Unterdessen wurde ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin von einem Betrüger dazu gebracht, seine Bankdaten preiszugeben – der Täter gab sich als Bankmitarbeiter aus.

Die ältere Dame erhielt einen Anruf von einer Person, die sich als Polizist ausgab. Der Betrüger behauptete fälschlicherweise, ihre Tochter sei festgenommen worden, und forderte Lösegeld für ihre Freilassung. Unter dem Druck der Situation willigte die Geschädigte ein, einen niedrigen fünfstelligen Betrag zu zahlen, und übergab das Bargeld an eine unbekannte Person – bevor ihr klar wurde, dass sie hereingelegt worden war.

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In einem weiteren Vorfall in Neuruppin wurde ein Mann von einem Hochstapler kontaktiert, der sich als Bankangestellter ausgab. Der Betrüger überzeugte ihn davon, dass unautorisierte Abbuchungen von seinem Konto getätigt worden seien. Nachdem das Opfer seine Zugangsdaten preisgegeben hatte, sperrte der Täter ihn aus und stahl einen vierstelligen Betrag.

Beide Fälle unterstreichen die wachsende Gefahr von telefonbasiertem Betrug in der Region. Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich vor unerbetenen Anrufen, bei denen Geld oder persönliche Daten gefordert werden.

Die Opfer haben erhebliche finanzielle Verluste erlitten. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen, konnte die Täter jedoch bisher nicht identifizieren. Die Bürger werden aufgefordert, die Identität von Anrufern stets zu überprüfen, bevor sie sensible Informationen weitergeben oder Zahlungen tätigen.

Quelle