Bildungshaushalt 2025: Mehr Gehalt für Lehrkräfte und kleinere Klassen
Emma SchmidtBildungshaushalt 2025: Mehr Gehalt für Lehrkräfte und kleinere Klassen
Ein neuer Bildungshaushalt wurde vorgestellt, der erhebliche Veränderungen für Schulen in der gesamten Region mit sich bringt. Lehrkräfte – insbesondere an Grundschulen – erhalten Gehaltserhöhungen und verbesserte Besoldungsstufen. Die Regierung hat zudem zugesagt, die Ganztagsbetreuung auszubauen und kleine Klassengrößen beizubehalten.
Der Haushalt sieht eine Höhergruppierung der Grundschullehrkräfte vor, die künftig in die besser bezahlte Entgeltgruppe A13 eingestuft werden. Parallel dazu gibt es generelle Gehaltsanpassungen für Pädagoginnen und Pädagogen in allen Bildungsbereichen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Personalbedarf zu decken und die anspruchsvolle Arbeit der Lehrkräfte angemessen zu würdigen.
An integrierten Gesamtschulen bleibt die Obergrenze für die Klassenstärke bei 25 Schülerinnen und Schülern – eine der niedrigsten Quoten im Land. Diese Regelung ermöglicht eine individuellere Förderung und wird trotz finanzieller Herausforderungen beibehalten.
Zusätzlich wurden Mittel für 350 weitere Stellen in der Ganztagsbetreuung bereitgestellt, sodass die Gesamtzahl auf 5.730 steigt. Dieser Ausbau ist Teil eines jahrzehntelangen Wachstums: In den vergangenen zehn Jahren entstanden 11.000 neue Lehrstellen, davon allein 2.100 im letzten Jahr. Aktuell sind nur etwa 1,6 Prozent der Lehrstellen unbesetzt – eine Quote, die die Verantwortlichen als gut handhabbar einstuften.
Bildungsminister Armin Schwarz betonte, der Haushalt stehe für Stabilität und Bildungssicherheit. Zwar räumte er finanzielle Grenzen ein, unterstrich aber die Entschlossenheit der Regierung, hohe Standards für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
Der Haushalt sichert die kontinuierliche Investition in Schulen – von höheren Lehrergehältern bis hin zum Ausbau der Ganztagsangebote. Da nahezu alle Lehrstellen besetzt sind und die Klassen klein bleiben, sollen die Maßnahmen dazu beitragen, die Qualität der Bildung langfristig zu sichern. Gleichzeitig wird die nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Region gestärkt.






