Bistum Fulda reformiert Immobilienstrategie für lebendige Kirchengemeinden
Mia SchmitzBistum Fulda reformiert Immobilienstrategie für lebendige Kirchengemeinden
Das Bistum Fulda hat eine neue Immobilienstrategie vorgestellt, um seine Gebäude besser an die Bedürfnisse der Gemeinden anzupassen. Rückläufige Mitgliederzahlen, weniger Ehrenamtliche und sinkende Kirchensteuereinnahmen machten diese Überprüfung notwendig. Ziel des Plans ist es, dass Kirchenräume lebendig bleiben und finanziell tragfähig sind.
Die Strategie konzentriert sich auf drei Hauptbereiche: die Zusammenlegung von Räumlichkeiten, die Bildung von Partnerschaften und die Einbindung aller Beteiligten. Die Kirchengebäude werden in drei Förderkategorien eingeteilt. Die Hälfte wird weiterhin Diözese-Zuschüsse erhalten, während die andere Hälfte alternative Finanzierungsquellen finden muss.
Entwurfsvorschläge werden in jeder Pfarrei vorgestellt und anhand von pastoraler Bedeutung, Gebäudezustand und Kosten angepasst. Die Gemeinden werden zudem ermutigt, mit Kommunen, evangelischen Kirchengemeinden oder anderen Partnern zusammenzuarbeiten, um Ressourcen zu teilen. Die Umsetzung beginnt mit lokalen Informationsveranstaltungen.
Die erste Veranstaltung findet am 19. Februar 2023 in der Pfarrei St. Raphael in Gelnhausen statt. Alle 28 zukünftigen Pfarreien des Bistums werden ähnliche Treffen ausrichten. Die endgültigen Entscheidungen über die Immobilienpläne jeder Pfarrei werden gemeinsam von örtlichen Gremien und dem Bistum getroffen.
Mit diesem Ansatz stellt das Bistum sicher, dass Kirchengebäude weiterhin ihren Gemeinden dienen und gleichzeitig wirtschaftlich stabil bleiben. Lokale Anregungen werden die endgültigen Pläne prägen, wobei jeder Schritt in einem kooperativen Entscheidungsprozess erfolgt. Der Prozess startet mit öffentlichen Versammlungen, um die Gläubigen zu informieren und einzubinden.






