Bremen schlägt Alarm: Fast 75 Prozent der kontrollierten Zweiräder mit Verstößen
Mia SchmitzBremen schlägt Alarm: Fast 75 Prozent der kontrollierten Zweiräder mit Verstößen
Die Bremer Polizei hat im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurden rund 435 zweirädrige Fahrzeuge überprüft – mit dem Ergebnis von fast 315 festgestellten Verstößen. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit in der gesamten Stadt zu erhöhen.
Im Fokus standen gefährliche Verhaltensweisen von Radfahrern und Motorradfahrern. Häufige Verstöße waren das Überfahren roter Ampeln, Falschfahren sowie die Nutzung von Gehwegen. Auch die illegale Benutzung von Handys während der Fahrt wurde geahndet.
An vier neuralgischen Punkten – Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg und Osterdeich/Verdener Straße – registrierten die Beamten besonders viele Rotlichtverstöße. Geschwindigkeitsmessungen auf der Auffahrt in Hemelingen führten zu weiteren 35 Vergehen.
Zwei Motorräder fielen durch abgelaufene Betriebserlaubnisse auf, nachdem die Polizei manipulierte Abgasanlagen entdeckt hatte. Lärmmessungen bestätigten, dass beide Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten. Innensenator Dr. Högl betonte im Anschluss, dass solche Kontrollen unverzichtbar seien, um die Verkehrssicherheit in Bremen zu gewährleisten.
Die Kampagne deckte ein breites Spektrum an Verkehrsverstößen auf – von Rotlichtdelikten bis hin zu illegalen Umbauten. Die Polizei wird weiterhin Risikobereiche überwachen, um gefährliches Verhalten einzudämmen. Die Ergebnisse zeigen, wie groß die Herausforderungen bei der Durchsetzung der Verkehrsregeln nach wie vor sind.






