15 February 2026, 02:24

Bündnis C positioniert sich vor der Wahl 2026 mit konservativen Familienwerten

Ein blauer Hintergrund mit dem Text "Trump-Steuergeschenke für die Ultrareichen" und "Präsident Bidens Agenda 'Aufbauen, Wiederherstellen, Fortschritt'" und einem Logo in der rechten unteren Ecke.

Bündnis C positioniert sich vor der Wahl 2026 mit konservativen Familienwerten

Bündnis C, eine kleine christliche Partei in Deutschland, hat vor den Wahlen 2026 ihre politischen Schwerpunkte vorgestellt. Die 2015 gegründete Gruppierung setzt sich vor allem für traditionelle Familienwerte, die Finanzierung des Gesundheitswesens und eine Neuausrichtung der Energiepolitik ein. Trotz klarer Positionen in gesellschaftspolitischen Fragen konnte die Partei bisher weder nennenswerte Wählerstimmen noch politischen Einfluss gewinnen.

Die Partei entstand aus dem Zusammenschluss christlicher Gruppen, darunter die Partei Bibeltreuer Christen und die AUF. Seitdem ist sie vor allem in Baden-Württemberg präsent, hält jedoch nur wenige Sitze in kommunalen Gremien. Bei Landes-, Bundestags- und Europawahlen lag ihr Stimmenanteil stets unter 0,2 Prozent.

Im Wahlprogramm für 2026 fordert Bündnis C eine strengere finanzielle Kontrolle von Krankenhäusern sowie einen besseren Zugang zur hausärztlichen Versorgung. Die Partei lehnt eine verpflichtende Organspende ab und setzt sich für ein Verbot von Leihmutterschaft und Abtreibung ein. Ihre Politik orientiert sich an einem biblischen Menschenbild und betont traditionelle Familienstrukturen sowie elterliche Rechte.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Bildungspolitik: Die Gruppierung wendet sich gegen eine von ihr sogenannte "frühe Sexualisierung" in Kindergärten und unterstützt das Recht der Eltern auf Hausunterricht. In der Energiepolitik plädiert Bündnis C für den Ausbau von Biogas und eine Neubewertung der Kernenergie, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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Für die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg schlägt die Partei vor, das Ehegattensplitting durch ein familienbasiertes Modell zu ersetzen. Zudem soll ein "Elternlohn" eingeführt werden, um Haushalte zu entlasten.

Seit ihrer Gründung hat Bündnis C keine messbaren Spuren in der deutschen Familien- oder Sozialpolitik hinterlassen. Aufgrund des geringen Wählerzuspruchs bleiben ihre Forderungen weitgehend außerhalb der öffentlichen Debatte. Bisher beschränkt sich ihr Einfluss auf kommunale Gremien und Nischendiskussionen.