15 May 2026, 08:18

Chaos bei den City AM Awards: Taschen verschwunden und peinliche Pannen

Alte London-Karte mit dem Buchstaben 'P' in der Mitte, die detaillierte Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten in einer klassischen Schriftart zeigt.

Chaos bei den City AM Awards: Taschen verschwunden und peinliche Pannen

Ein chaotischer Abend bei den City AM Awards

Ein turbulent verlaufener Abend bei den City AM Awards endete für zwei Gäste mit einem unerwarteten Debakel: Adam Bloodworth und Anna Moloney standen plötzlich ohne ihre Habseligkeiten da. Ihre Taschen waren spurlos aus der Garderobe der Londoner Guildhall verschwunden. Stundenlang suchten die beiden vergeblich, bevor sie schließlich für die Nacht notdürftig unterkamen.

Doch nicht nur dieser Vorfall sorgte für Aufsehen. Unzusammenhängende politische und finanzielle Pannen rundeten den skurrilen Tag ab: Ein Labour-Abgeordneter löste mit einer Kampagnenidee einen peinlichen Tippfehler aus, während ein Bewertungsfehler kurzzeitig den scheinbaren Wert von SpaceX in astronomische Höhen trieb. Deutlich entspannter verlief unterdessen die Anreise von Andy Burnham in die Hauptstadt.

Verlorene Taschen und eine Nacht im Improvisationsmodus

Die Probleme begannen, als Bloodworth und Moloney nach der Verleihung an die Garderobe der Guildhall zurückkehrten – ihre Taschen mit Hausschlüsseln, Handys und anderen wichtigen Utensilien waren wie vom Erdboden verschluckt. Das Personal verwies sie in die Hinterzimmer des Veranstaltungsorts, wo sie eine Stunde lang erfolglos suchten.

Ohne Zugang zu ihren Wohnungen blieben die beiden, um beim Aufräumen der Veranstaltung zu helfen. Am Ende blieb ihnen nichts anderes übrig, als auf dem Boden eines freien Zimmers des Digitalchefs zu übernachten. Am nächsten Morgen erwartete Moloney eine zusätzliche Herausforderung: Sie musste in fünf Zentimeter hohen Absätzen – ihrem einzigen verfügbaren Schuhwerk – zur Arbeit pendeln.

Erst am folgenden Tag wurden die Taschen schließlich gefunden und zurückgegeben. Der Vorfall war zwar geklärt, doch die Nacht der Umstände hatte bereits für erhebliche Unannehmlichkeiten gesorgt.

Peinliche Pannen und Millionenverwechslungen

Unterdessen sorgte ein Labour-Hinterbänkler mit dem Vorschlag einer „Summer of Sex“-Kampagne für einen peinlichen Schreibfehler in einer Pressemitteilung der Konservativen. Dort wurde der Schattenminister für Wirtschaft fälschlicherweise als „Shadow Business Sexretary“ bezeichnet. Der Fehler wurde zwar später korrigiert, nicht jedoch bevor er sich im Netz verbreitet hatte.

In der Finanzwelt führte eine falsch übermittelte Zahl zu Verwirrung: Der Anteil des Scottish Mortgage Investment Trust an SpaceX wurde irrtümlich mit 1,25 Billionen Dollar bewertet – und nicht, wie richtig, das Unternehmen selbst. Die Korrektur folgte kurz darauf.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein Lichtblick: Burnhams entspannte Anreise

Deutlich glücklicher verlief derweil die Reise von Andy Burnham, dem Bürgermeister von Greater Manchester. Während andere mit Pannen zu kämpfen hatten, reiste er in erstklassigem Komfort nach London – ein deutlicher Kontrast zu den übrigen Missgeschicken des Tages.

Ein Ende mit Hindernissen

Am Ende erhielten Bloodworth und Moloney ihre Habseligkeiten zurück und ihr Leidensweg fand ein Ende. Moloneys improvisierter Arbeitsweg in High Heels ging als kurioses Detail des Abends in Erinnerung. Der Tippfehler in der Tory-Pressemitteilung wurde berichtigt, und die SpaceX-Bewertung wurde auf den tatsächlichen Anteil des Investmentfonds korrigiert – nicht auf den Gesamtwert des Unternehmens. Burnham hingegen erreichte problemlos und im Luxus der ersten Klasse die Hauptstadt, unberührt vom Chaos des Tages.

Quelle