24 May 2026, 10:11

Commerzbank-Vize Kotzbauer blockt UniCredit-Übernahme mit harter Kritik

Vizechef der Commerzbank kritisiert Unicredits Plan

Commerzbank-Vize Kotzbauer blockt UniCredit-Übernahme mit harter Kritik

Commerzbank-Vizechef Kotzbauer lehnt Übernahmeangebot von UniCredit entschieden ab

Michael Kotzbauer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, hat das Übernahmeangebot der UniCredit scharf zurückgewiesen. Das Angebot sei unfair gegenüber den Aktionären und schade der Zukunft der Bank, erklärte er. Die Absage erfolgt kurz vor der anstehenden Finanzaktualisierung der Commerzbank.

Kotzbauer kritisierte, UniCredits Pläne würden die Bank zerschlagen, ohne den Aktionären eine Prämie zu bieten. Zudem seien die Bedürfnisse der Kunden in dem Konzept ignoriert worden. Laut dem Übernahmevorschlag müssten Commerzbank-Aktionäre ihre Anteile gegen UniCredit-Aktien zu einem niedrigeren Wert eintauschen.

Zudem bezeichnete er die öffentlichen Äußerungen der UniCredit als feindselig und irreführend. Trotz des Übernahmeversuchs betonte Kotzbauer die Stärke des Firmenkundengeschäfts der Commerzbank und nannte das Kreditportfolio stabil und widerstandsfähig.

Die Bank bereitet derzeit die Veröffentlichung ihrer Quartalsergebnisse und eines neuen strategischen Plans für den 8. Mai 2023 vor. Das Update wird klare Finanzziele bis 2030 umfassen.

Die Commerzbank bleibt auf ihre eigene Strategie fokussiert und hat keine Absicht, die Bedingungen der UniCredit anzunehmen. Im bevorstehenden Finanzbericht werden die langfristigen Ziele der Bank dargelegt. Aktionäre und Kunden werden die weiteren Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.

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