Condor startet neue Zubringerflüge mit German Airways nach Lufthansa-Trennung
Emma SchmidtCondor startet neue Zubringerflüge mit German Airways nach Lufthansa-Trennung
Condor baut sein Streckennetz mit neuen Zubringerflügen aus
Dieser Sommer bringt eine Erweiterung des Condor-Streckennetzes: Die Airline kooperiert künftig mit German Airways, um regionale Flüge anzubieten – ein Schritt, der folgt, nachdem das Unternehmen eine langjährige Partnerschaft mit der Lufthansa beendet hat. Damit will Condor die Verbindungen zwischen Frankfurt und kleineren europäischen Städten aufrechterhalten.
German Airways wird im Auftrag von Condor mindestens zwei Embraer-190-Jets einsetzen. Diese Maschinen verbinden Frankfurt mit Zielen in Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland. Erfahrung mit Wet-Lease-Operationen bringt die Airline bereits mit: Zuvor war sie unter anderem für KLM im Einsatz.
Da Condors eigene Flotte nicht alle geplanten Strecken abdecken kann, setzt der Carrier auf externe Partner. Allerdings verfügt die Embraer 190 über eine Kabinenkonfiguration ohne Mittelsitz – die garantiert leere Mittelplatz-Option, die Condor in seiner „Best“-Business-Class anbietet, lässt sich hier nicht umsetzen. Folglich gilt die „Best“-Produktgarantie nicht für diese spezifischen Flüge.
Die neue Partnerschaft ermöglicht es Condor, sein Zubringernetz eigenständig wieder aufzubauen. Passagiere auf den Embraer-190-Flügen müssen zwar auf einige Vorteile des „Best“-Angebots – wie den freien Mittelsitz – verzichten, doch die Kooperation sichert dem Unternehmen die Bedienung wichtiger Regionalverbindungen ab dem Frankfurter Drehkreuz.






