17 April 2026, 20:14

Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro an Führungskräfte – trotz Führungswechsel

Blueprint eines Bahnhofes mit der Aufschrift "American Jobs Plan" und einem Zug auf der rechten Seite.

Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro an Führungskräfte – trotz Führungswechsel

Die Deutsche Bahn hat ihre Gehaltsdaten für die Führungsebene des Jahres 2024 veröffentlicht – und die Zahlen zeigen hohe Auszahlungen in einer Phase des Führungswechsels. Der sechsköpfige Vorstand des Konzerns erhielt insgesamt knapp 17,3 Millionen Euro, wobei der ehemalige Vorstandsvorsitzende Richard Lutz die höchste Summe bezog.

Richard Lutz, der das Unternehmen als CEO verließ, erhielt insgesamt 5,5 Millionen Euro. Dazu gehörten ein Festgehalt von 1,4 Millionen Euro, Boni in Höhe von 570.000 Euro sowie eine Abfindung von 3,5 Millionen Euro. Sein Abschied war Teil eines umfassenden Umbruchs an der Unternehmensspitze.

Auch andere Führungskräfte erhielten bei ihrem Ausscheiden beträchtliche Zahlungen. Dazu zählte die ehemalige Finanzvorständin Karin Dohm, die nur vier Monate im Amt blieb. Insgesamt beliefen sich die Abfindungen für die ausscheidenden Manager auf 11,3 Millionen Euro.

Die Bezüge der aktuellen Führungsetage wurden ebenfalls offengelegt. Die neue Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla verdiente inklusive Boni 1,17 Millionen Euro, während Finanzvorstand Martin Seiler auf 1,22 Millionen Euro kam. Die Gesamtvergütung des sechsköpfigen Vorstands für das Jahr 2024 lag bei knapp 3,7 Millionen Euro – ohne die Abfindungen und Sonderzahlungen für die ausscheidenden Mitglieder.

Die Zahlen verdeutlichen die finanziellen Auswirkungen der jüngsten Führungswechsel bei der Deutschen Bahn. Unter Einbeziehung von Abfindungen und Boni summierte sich die Gesamtvergütung der Vorstandsebene für 2024 auf rund 17,3 Millionen Euro. Das Unternehmen blickt nun unter der neuen Führungsstruktur nach vorn.

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