Drohnen als neue Gefahr: Wie Deutschland seine Luftraumsicherheit stärkt

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen, die mit einem Offizier auf einer Treppe spricht, mit Stangen, Drähten, einem Gebäude, Lampen, einem Zaun, einer Säule, einem Fahnenmast und dem Himmel im Hintergrund.

Drohnen als neue Gefahr: Wie Deutschland seine Luftraumsicherheit stärkt

Arbeitsgruppe Luftraumsicherheit diskutiert wachsende Drohnenbedrohung

Die Arbeitsgruppe Luftraumsicherheit hat kürzlich ihr 21. Treffen abgehalten, um sich mit den zunehmenden Sorgen über Drohnengefahren auseinanderzusetzen. Unter dem Vorsitz von Generalleutnant Lutz Kohlhaus lag der Fokus auf der Weiterentwicklung von Abwehrstrategien gegen Drohnen. Angesichts der steigenden Spannungen in Europa und vermehrter Luftraumverletzungen an der östlichen NATO-Grenze ist das Thema dringlicher denn je.

An der Sitzung nahmen Vertreter aus Bundesministerien, Behörden und der Polizei Baden-Württemberg teil. Ziel war es, die bundesweite Zusammenarbeit zu stärken und den Schutz vor möglichen Drohnenangriffen und Spionageaktivitäten zu verbessern.

Das 20. Treffen der Arbeitsgruppe hatte zuvor unter der Schirmherrschaft des Innenministeriums für Digitalisierung und Kommunen stattgefunden. Beim jüngsten Termin betonte Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister, die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung. Er unterstrich, wie wichtig es sei, die Abwehrfähigkeiten gegen Drohnen in ganz Deutschland auszubauen.

Die Polizei Baden-Württemberg nimmt in diesem Bereich bereits eine Vorreiterrolle ein. Sie betreibt ein eigenes Kompetenzzentrum für Drohnentechnologie sowie Systeme zur Erkennung und Abwehr unbefugter Drohnen. Der Luftraumschutzdienst des Landes, angesiedelt bei der Polizeihubschrauberstaffel, unterstützt bundesweit die Sicherheitskräfte. Er erfasst polizeiliche Luftfahrtreserven, berät lokale Behörden und steht in Kontakt mit Bundesministerien. Zudem veranstaltet der Dienst Fortbildungsseminare für Führungskräfte der Polizei.

Sicherheitsbehörden warnen seit Längerem vor der Nutzung von Drohnen durch feindliche Staaten zu Spionagezwecken. Diese Bedrohungen erhöhen den Druck, wirksamere Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Auf dem Treffen wurden Lösungsansätze diskutiert, um auf neue und komplexe Gefahren zu reagieren – etwa durch den Krieg in Europa oder jüngste Luftraumverstöße in der Nähe der NATO-Grenzen.

Das aktuelle Treffen der Arbeitsgruppe Luftraumsicherheit markiert einen weiteren Schritt im Umgang mit drohnenbezogenen Risiken. Die Polizei Baden-Württemberg bleibt dabei federführend und stellt anderen Behörden Fachwissen sowie Schulungen zur Verfügung. Angesichts anhaltender Bedrohungen durch Spionage und Luftraumverletzungen wird der Ausbau bundesweiter Abwehrmaßnahmen weiter vorangetrieben.

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