Episkopalkirche stärkt ökumenische Brücken nach Europa und zu Methodisten
Emma SchmidtEpiskopalkirche stärkt ökumenische Brücken nach Europa und zu Methodisten
Die Episkopalkirche der USA baut ihre Beziehungen zu anderen christlichen Konfessionen weiter aus. Derzeit besteht mit acht Kirchen volle Kirchengemeinschaft, und bis 2027 soll über eine volle Gemeinschaft mit der Methodistischen Kirche abgestimmt werden. Kürzlich nahm ihre Ökumene-Beauftragte an einem wichtigen Treffen in Deutschland teil, um weitere Kooperationen zu erkunden.
Die Reverend Kirsten Guidero, Ökumene- und Interreligiöse-Beziehungen-Beauftragte der Episkopalkirche, traf sich im Ökumenischen Zentrum in Frankfurt mit Vertretern verschiedener Kirchen. Themen waren gemeinsame Herausforderungen für Gemeinden in Europa und weltweit. Guidero zeigte zudem Interesse an den Ressourcen des Rates für lokale Gemeinden und ökumenische Projekte.
Der Rat der Christlichen Kirchen in Deutschland, 1948 gegründet und 1992 neu konstituiert, vereint 25 Kirchen und Konfessionen. Zu seinen Mitgliedern zählen die Römisch-Katholische Kirche, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sowie der Rat der Anglikanischen Episkopalkirchen. Der Rat engagiert sich für gemeinsames Zeugnis, Gerechtigkeit, Frieden und den Schutz verfolgter Christen.
Während des Treffens wurde erörtert, wie die Episkopalkirche ökumenische Initiativen in Deutschland unterstützen könnte. Die Kirche hatte bereits die Charta Oecumenica befürwortet, ein Dokument zur Vertiefung der Partnerschaften zwischen europäischen Kirchen.
Die Episkopalkirche bleibt aktiv im ökumenischen Dialog. Die laufenden Gespräche mit der Methodistischen Kirche könnten bis 2027 zur vollen Kirchengemeinschaft führen. Die jüngsten Diskussionen in Deutschland unterstreichen ihr Engagement für eine breitere christliche Zusammenarbeit.
