18 April 2026, 16:15

FC Bayern kämpft ganzjährig mit Bildung und Dialog gegen Rassismus

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Füßball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

FC Bayern kämpft ganzjährig mit Bildung und Dialog gegen Rassismus

FC Bayern bezieht seit langem klar Position gegen Rassismus – sowohl auf als auch neben dem Platz. Der Verein engagiert sich aktuell im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfinden. Präsident Herbert Hainer betont, dass der Sport die Führung im Kampf gegen Ausgrenzung und Vorurteile übernehmen müsse.

Jährlich veranstaltet der FC Bayern gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ein Gedenkwochenende, um an die Opfer von Rassismus zu erinnern und den Dialog zu fördern. Zudem lädt der Verein regelmäßig den Holocaust-Überlebenden Abba Naor zu Gesprächen ein – ein Zeichen für sein langfristiges Engagement in Bildung und Aufklärung.

Die Kampagne "Rot gegen Rassismus" geht über symbolische Gesten hinaus. Die Vereinsführung setzt auf präventive Maßnahmen, um Barrieren abzubauen und Verständnis zu schaffen. Hainer unterstreicht immer wieder, wie wichtig offene Gespräche als Waffe gegen Diskriminierung sind.

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Aktuelle Vorfälle im Fußball, wie die angeblichen rassistischen Angriffe auf Vinícius Jr., haben den FC Bayern in seinem Einsatz noch bestärkt. Besonders berührt zeigte sich Hainer von Vincent Kompanys eindringlicher Rede zu diesem Thema. Die Aktivitäten des Vereins beschränken sich dabei nicht auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus, sondern sind fest in der langfristigen Strategie verankert.

Die Initiativen des FC Bayern stehen für einen breiteren Wandel im Fußball. Durch die Kombination von Bildung, Dialog und öffentlichen Kampagnen will der Verein nachhaltige Wirkung erzielen. Das Engagement hält das ganze Jahr über an – mit der klaren Botschaft: Rassismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.

Quelle