Frankfurts Georg-Büchner-Schule zieht in historisches Wilhelminisches Gebäude um
Philipp MeyerFrankfurts Georg-Büchner-Schule zieht in historisches Wilhelminisches Gebäude um
Frankfurt steht vor einer wachsenden Herausforderung: Steigende Schülerzahlen belasten die Schulgebäude der Stadt. Um den Raummangel zu bewältigen, hat die Kommune ein Bauprogramm gestartet, das die Kapazitäten der Schulen erweitern soll. Ein zentraler Baustein dieser Initiative ist der Umzug der Georg-Büchner-Schule in ein frisch saniertes historisches Gebäude im Stadtteil Bockenheim.
Die Schule ist in ein Wilhelminisches Gebäude in der Schloßstraße 29 gezogen – ein Bau, der ursprünglich 1905/06 als Schulhaus errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Bürokomplex, bevor es nun grundlegend modernisiert wurde. Bei der Sanierung blieb der historische Charme erhalten, während gleichzeitig moderne Bildungsstandards umgesetzt wurden.
Der neue Standort beherbergt eine dreizügige Grundschule mit einem angegliederten Gesamtschulzweig. Neben Klassenräumen für alle Jahrgangsstufen gibt es Verwaltungsbereiche, eine Bibliothek, eine Mensa sowie moderne Fachräume. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist bis Ostern 2026 geplant.
Der Umzug schafft dringend benötigten Platz für die wachsende Zahl an Schülerinnen und Schülern in Frankfurt. Das sanierte Gebäude verbindet historische Architektur mit zeitgemäßen Anforderungen an Schulräume – ein wichtiger Schritt, um die bestehende Schulinfrastruktur zu entlasten.
