CDU gewinnt Kommunalwahl in Frankfurt - Frankfurts Kommunalwahl bringt CDU-Sieg und Rekord-Wahlbeteiligung
Frankfurts jüngste Kommunalwahlen haben die politische Landschaft der Stadt neu gezeichnet. Die CDU ging als stärkste Kraft mit einem Viertel der Stimmen hervor, während die Grünen und die SPD dicht dahinter folgten. Die Wahlbeteiligung stieg auf fast die Hälfte der Wahlberechtigten – ein spürbarer Anstieg im Vergleich zur letzten Wahl.
Die CDU erreichte mit 25 Prozent der Stimmen den ersten Platz und sichert sich damit 23 Sitze im 93 Mitglieder zählenden Stadtparlament. Die Grünen folgten mit 20,8 Prozent (19 Sitze), die SPD belegte mit 16,6 Prozent (15 Sitze) den dritten Rang. Die Linke erhielt 9,2 Prozent und stellt künftig neun Abgeordnete, die AfD kam auf 8,2 Prozent und zieht mit acht Mandaten ein.
Die progressive paneuropäische Partei Volt zog erstmals in den Rat ein und holte mit 4,8 Prozent fünf Sitze. Die liberale FDP verfehlte knapp die Fünf-Prozent-Hürde, schaffte es aber mit 4,6 Prozent dennoch auf vier Sitze. Zehn kleinere Parteien werden jeweils mit einem Mandat im neuen Gremium vertreten sein.
Die Wahl markierte auch das Ende der politischen Karriere des früheren Oberbürgermeisters Peter Feldmann in Frankfurt. Seine neu gegründete Liste „Frankfurt – Sozial!“ erhielt lediglich 0,4 Prozent der Stimmen und verfehlte damit den Einzug in den Rat. Die Wähler hatten es mit einem ungewöhnlich großen Stimmzettel zu tun – 144 Zentimeter lang und 60 Zentimeter breit – dem größten in der Geschichte Hessens.
Die Ergebnisse bestätigen die CDU als stärkste, aber nicht mehrheitsfähige Kraft. Auch die Grünen und die SPD werden im neuen Stadtparlament eine zentrale Rolle spielen. Mit höherer Wahlbeteiligung und einem zersplitterten Rat beginnt Frankfurts nächste politische Amtszeit mit einer größeren Vielfalt an Stimmen im Gremium.






