Freiburg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030
Philipp MeyerFreiburg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030
Freiburg treibt seine VerkehrsWende mit massiver Fördergeldern für Rad- und Fußverkehrsprojekte voran. Das Land Baden-Württemberg kündigte das Programm am Montag, den 4. Mai 2026, an und stellt dafür über eine Milliarde Euro bereit, um die Infrastruktur in der gesamten Region zu verbessern.
Bis 2030 sollen rund 1.000 Maßnahmen umgesetzt werden, darunter 640 Kilometer neue Radwege und über 20.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze. Allein in Freiburg werden 20 Projekte gefördert, darunter Aufwertungen entlang wichtiger Achsen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße.
Zu den zentralen Vorhaben zählen der Ausbau der Radschnellverbindung FR2 sowie bessere Anbindungen an benachbarte Städte wie Waldkirch und Emmendingen. Über das Landesgemeindefinanzierungsgesetz übernimmt das Land bis zu 75 Prozent der Projektkosten und entlastet so die Kommunen finanziell.
Das Programm stellt einen bedeutenden Schritt zur Stärkung des nachhaltigen Verkehrs in der Region dar. Mit gesicherten Mitteln und laufenden Projekten werden Freiburg und das Umland in den kommenden Jahren von verbesserten Radwegenetzen und Fußgängerinfrastrukturen profitieren.






