18 March 2026, 01:00

Freiburg steht still: Großdemo gegen AfD blockiert Straßen und ÖPNV

Eine Gruppe von Menschen, darunter Männer und Frauen, marschiert mit Schildern und Transparenten eine Straße entlang, im Hintergrund ein Gebäude mit Fenstern.

Freiburg steht still: Großdemo gegen AfD blockiert Straßen und ÖPNV

Freiburg erwartet am Mittwoch, dem 11. Februar, massive Verkehrsbehinderungen durch Anti-AfD-Protest

Unter dem Motto "Keinen Schritt zurück – Stoppt die AfD!" wird in Freiburg eine Großdemonstration gegen die AfD stattfinden, die von der Europaplatz aus zum Bürgerhaus Zähringen zieht. Die Kundgebung wird zu Straßensperrungen und erheblichen Einschränkungen im Öffentlichen Nahverkehr führen.

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Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr auf dem Europaplatz, der Demonstrationszug startet um 17 Uhr. Die Route führt über die Habsburgerstraße und die Zähringer Straße, die ab 17 Uhr für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt werden. Trotz der Proteste bleibt der Zugang zur AfD-Veranstaltung im Bürgerhaus Zähringen jedoch möglich.

Öffentlicher Nahverkehr stark beeinträchtigt Die Straßenbahnlinie 5 endet vorzeitig an der Haltestelle Erbprinzenstraße. Die Linie 2 verkehrt nur zwischen Günterstal und Eugen-Martin-Straße, während die Linie 3 eine verkürzte Strecke zwischen Munzinger Straße und Bertoldsbrunnen bedient. Zudem fällt die Buslinie 27 während der Demonstration vorübergehend aus.

Bei früheren AfD-Protesten in der Region variierten die Teilnehmerzahlen stark: In Weilheim zählte die Polizei etwa 4.000 Demonstranten, in Günzburg dagegen nur wenige Hundert. Für Freiburg liegen keine genauen Angaben zu früheren Kundgebungen vor.

Die Demonstration wird weite Teile der Stadt lahmlegen – mit Sperrungen und Umleitungen im Straßenverkehr sowie eingeschränktem ÖPNV-Angebot. Anwohner und Pendler sollten alternative Routen planen oder deutlich mehr Zeit für ihre Fahrten einrechnen. Die Proteste spiegeln die anhaltenden politischen Spannungen in der Region wider.

AKTUALISIERUNG

Anti-AfD-Protest in Freiburg: 1.800 Teilnehmer; Ausschreitungen und Festnahmen

Die anti-AfD-Demonstration in Freiburg am 11. Februar zog etwa 1.800 Teilnehmer an, wobei erhebliche Unruhen dokumentiert wurden:

  • Die Polizei setzte Pfefferspray gegen maskierte Demonstranten ein, die versuchten, Barrieren zu durchbrechen.
  • Sieben Personen wurden vorläufig festgenommen, nachdem sie Sitzblockaden gebildet und Sachbeschädigung begangen hatten.
  • Unter Streifenwagen wurden Nägel gefunden, was Bedenken regarding gezielte Sabotage aufkommen ließ.