Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses
Philipp MeyerFreiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand der lokalen Wirtschaft
Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die sofortige Abschaffung der Steuer und warnt vor finanzieller Überlastung sowie Arbeitsplatzverlusten in der gesamten Stadt. Restaurants, Caterer und Lieferdienste geben an, dass die zusätzlichen Kosten sie an den Rand des Ruins treiben.
Bereits jetzt hat die Abgabe einige Betriebe gezwungen, Stellen abzubauen – weitere Entlassungen drohen, falls keine Änderungen vorgenommen werden. Bei Veranstaltungen können die Mehrkosten schnell in die Hunderte Euro gehen und ohnehin knappe Budgets weiter belasten. Viele Unternehmen berichten von verlorenen Aufträgen oder einer Verlagerung von Bestellungen in benachbarte Regionen, in denen die Steuer nicht erhoben wird.
Kritiker argumentieren, dass oft als Lösung vorgeschlagene Mehrwegsysteme in der Praxis nur schwer umsetzbar seien. Frühere Berichte der Industrie- und Handelskammer (IHK) zeigten zudem, wie frustriert Gastronomen mit den Folgen der Steuer sind. Zwar plant die Stadtverwaltung, das Thema im Herbst zu überprüfen, doch betroffene Unternehmen halten diesen Zeitrahmen für zu langsam, um weitere Schäden abzuwenden.
Der VBU drängt nun auf rasches politisches Handeln und verlangt eine vollständige Streichung der Steuer in ihrer aktuellen Form. Ohne schnelle Änderungen könnte die Verpackungssteuer die Freiburger Gastronomie weiter schwächen. Die Unternehmen warnen vor weiteren Stellenstreichungen und Umsatzeinbußen, sollte die finanzielle Belastung bestehen bleiben. Die für den Herbst geplante Überprüfung durch die Stadt könnte für manche kämpfende Betriebe zu spät kommen.






