29 April 2026, 00:31

Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfsherausforderungen

Schwarzes und weißes Foto von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text am unteren Rand.

Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfsherausforderungen

Rund 30 Freiwillige haben in dieser Weidesaison an Beweidungshilfe-Projekten im Südschwarzwald mitgewirkt. Die 2026 gestartete Initiative soll Landwirte unterstützen, die durch die Rückkehr der Wölfe in die Region vor zusätzliche Herausforderungen gestellt werden. Das Interesse am Programm war groß – die Plätze füllten sich schnell mit einer Mischung aus Studierenden und erfahrenen Aktivistinnen und Aktivisten.

Die Helferinnen und Helfer arbeiteten auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach, wo sie Weideflächen für Nutztiere vorbereiteten. Zu den Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden überwucherter Vegetation und das Verstärken von Weidetoren. Ihre Einsätze sollten die Landwirte entlasten, die aufgrund der Wölfe in der Region nun zusätzliche Schutzmaßnahmen umsetzen müssen.

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Neben der praktischen Arbeit erhielten die Teilnehmenden Aktuelles zur Wolfsbeobachtung und den jüngsten Entwicklungen im Schwarzwald. Das Projekt ist Teil eines übergeordneten Herdenschutzkonzepts, das die Kluft zwischen Landwirtschaft und Öffentlichkeit überbrücken soll. Die Organisatoren betonten, dass die ehrenamtliche Arbeit keine professionellen Arbeitskräfte ersetzt, sondern die Solidarität der Gemeinschaft mit der traditionellen Weidewirtschaft unterstreicht.

Die Initiative hat den Landwirtinnen und Landwirten konkrete Hilfe geleistet und gleichzeitig das Bewusstsein für die Herausforderungen des Wolfsschutzes geschärft. Dank des großen öffentlichen Engagements zeigt das Programm, wie lokales Handeln sowohl dem Artenschutz als auch der Bewahrung landwirtschaftlicher Traditionen dienen kann. Weitere Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige könnten in kommenden Weidesaisons folgen.

Quelle