Gewalttätiger Angriff auf Bahnmitarbeiter nach Maulkorb-Streit in Plochingen
Philipp MeyerGewalttätiger Angriff auf Bahnmitarbeiter nach Maulkorb-Streit in Plochingen
Am Freitagabend kam es am Bahnhof Plochingen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Ein Hundebesitzer griff einen Zugbegleiter an, nachdem dieser ihn darauf hingewiesen hatte, dass sein Pitbull einen Maulkorb tragen müsse. Der Verdächtige floh anschließend mit seinem Hund und ließ den verletzten Bahnmitarbeiter zurück.
Der Vorfall begann, als der Zugbegleiter den Mann an die auf Zügen geltende Maulkorbpflicht für Hunde erinnerte. Statt dieser Aufforderung nachzukommen, reagierte der Verdächtige mit verbalen Beleidigungen und Drohungen. Anschließend schlug er den Mitarbeiter mit der Faust auf die Hand, bevor er mit seinem Pitbull die Flucht ergriff.
Die Polizei beschreibt den Angreifer als etwa 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur, mit kurzen Haaren und einem vollen Bart. Bundesbeamte ermitteln nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Weder die Deutsche Bahn noch die Bahnpolizei haben bisher offizielle Stellungnahmen zu diesem konkreten Vorfall abgegeben. Ein separater, nicht zusammenhängender Angriff auf einen Zugbegleiter war zwar am 20. März 2026 in Plochingen registriert worden, die Umstände unterscheiden sich jedoch von dem jüngsten Vorfall am Freitag.
Der Zugbegleiter erlitt bei der Auseinandersetzung Verletzungen an der Hand. Die Behörden suchen weiterhin nach dem flüchtigen Verdächtigen. Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen noch.






