Gießen diskutiert: Wie rechtsextreme Erzählmuster junge Menschen gefährden
Emma SchmidtGießen diskutiert: Wie rechtsextreme Erzählmuster junge Menschen gefährden
Im März nächsten Jahres findet in Gießen eine öffentliche Vortragsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus statt. Unter dem Titel „Rechtsextreme Erzählmuster und Verschwörungstheorien“ setzt sich die Veranstaltung mit dem wachsenden Einfluss extremistischer Ideologien auseinander. Organisiert wird sie von der Jugendbildungsstätte, dem DEXT-Expertisezentrum, der Volkshochschule Gießen und Korex.
Der Vortrag ist für Donnerstag, den 12. März 2026, von 18:30 bis 20:30 Uhr angesetzt und findet im Jokus-Jugend- und Kulturzentrum in Gießen statt. Teilnehmende beschäftigen sich mit Strategien, um der rechtsextremen Beeinflussung junger Menschen entgegenzuwirken und extremistische Inhalte im Netz einzudämmen.
Rechtsextremismus stellt derzeit die größte Bedrohung für die liberale Demokratie dar. Besonders über soziale Medien wie TikTok, wo gezielt junge Menschen angesprochen werden, gewinnt er an Zulauf. In der Veranstaltung werden zudem Hilfsangebote für Betroffene rechtsextremer Propaganda vorgestellt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch verpflichtend. Interessierte können sich über die Website der Volkshochschule Gießen mit der Kursnummer AT1063 registrieren. Weitere Informationen gibt es unter www.jbw-ourwebsite.
Für Rückfragen steht das DEXT-Expertisezentrum in der Ostanlage 25a, 35390 Gießen, zur Verfügung – telefonisch unter +49 641 306 2471, per Fax unter +49 641 306 2494 oder per E-Mail an [email protected]. Die Veranstaltung bietet praktische Handlungsempfehlungen, um extremistischen Narrativen in der modernen Gesellschaft entgegenzutreten.
