Gießen gedenkt 83 Jahre nach der Deportation von Sinti und Jüd:innen nach Auschwitz
Niklas BrandtGießen gedenkt 83 Jahre nach der Deportation von Sinti und Jüd:innen nach Auschwitz
Gedenkveranstaltung zum 83. Jahrestag der Deportation von 15 Sinti und jüdischen Bürger:innen aus Gießen nach Auschwitz-Birkenau
Am Montag, dem 16. März 2026, findet um 17:00 Uhr im Hermann-Levi-Saal des Gießener Rathauses eine Gedenkfeier zum 83. Jahrestag der Deportation von 15 Sinti und jüdischen Einwohner:innen aus Gießen in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau statt.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher, der auch die Namen der Deportierten verlesen wird. Den Hauptvortrag mit dem Titel „Erinnerung an den Völkermord: Zwischen Gedächtnis und Verantwortung“ hält Rinaldo Strauß vom Landesverband Hessen der Deutschen Sinti und Roma.
Für die geistliche Begleitung sorgen Benjamin Weiß (katholische Kirche) und Dr. Gabriel Brand (evangelische Kirche). Musikalisch gestaltet werden die Feierlichkeiten von Georgi Kalaidjiev, Janika Epe, Marco Konrad und Sabine Schmidt.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung legen die Teilnehmer:innen Blumen am Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des NS-Regimes am Berliner Platz nieder. Die Veranstaltung ist öffentlich und wird von der Stadtverwaltung der Universitätsstadt Gießen organisiert.
Die Gedenkfeier würdigt das Andenken der 1943 Deportierten und verbindet Reden, Musik und Gebete, um der Vergangenheit zu gedenken. Der abschließende Besuch des Mahnmals bildet den Abschluss der Gedenkveranstaltungen.






