Hanauer Straßenbahn und DACHSER starten innovative Ladepartnerschaft für E-Fahrzeuge
Philipp MeyerHanauer Straßenbahn und DACHSER starten innovative Ladepartnerschaft für E-Fahrzeuge
Eine neue Partnerschaft zwischen der Hanauer Straßenbahn GmbH (HSB) und DACHSER gibt der Elektromobilität in der Region neuen Schwung. Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt die HSB Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw am Rhein-Main-Food-Logistikzentrum von DACHSER in Erlensee bereit. Damit unterstützt das Unternehmen seinen Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge und nutzt gleichzeitig das bestehende Ladezentrum der HSB.
Der DACHSER-Standort in Erlensee hat nun Zugang zu zwei Ladestationen auf dem Betriebsgelände der HSB in der Daimlerstraße. Das neu errichtete Ladezentrum umfasst 15 aktive Ladepunkte für die künftigen E-Busse der HSB, weitere 15 sind geplant. Bis die gesamte E-Bus-Flotte einsatzbereit ist, stellt die HSB ihre Infrastruktur zur gemeinsamen Nutzung bereit, um die Auslastung zu maximieren.
Das Rhein-Main-Food-Logistikzentrum spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Lebensmittelverteilung. DACHSER stellt seine Flotte schrittweise auf emissionsfreie Fahrzeuge um, um der wachsenden Kundennachfrage nach nachhaltiger Logistik gerecht zu werden. Die flexible Vereinbarung mit der HSB ermöglicht beiden Unternehmen, sich an veränderte Bedürfnisse anzupassen.
Parallel dazu baut die HSB ihre eigene E-Flotte aus. Die ersten E-Busse werden Ende März den regulären Betrieb in Hanau aufnehmen. Bis Anfang 2027 sollen 13 der 64 Busse des Unternehmens elektrisch fahren. Stadträtin Isabelle Hemsley betonte, wie solche regionalen Partnerschaften dazu beitragen, neue Technologien schneller im Alltag zu verankern.
Da DACHSER vor Ort nur begrenzte Erweiterungsmöglichkeiten für eigene Ladeinfrastruktur hat, ist die Zusammenarbeit entscheidend, um den Umstieg ohne Verzögerungen voranzutreiben. Das gemeinsame Ladezentrum ermöglicht es dem Logistikunternehmen, seine Nachhaltigkeitsziele zu verfolgen, während die HSB ihre Infrastruktur optimal nutzt.
Mit weiteren E-Bussen und -Lkw in Planung setzt die Partnerschaft ein praktisches Beispiel für regionale Zusammenarbeit im Bereich grüner Verkehr. Beide Unternehmen werden die Nutzung überwachen und die Vereinbarung an das Wachstum ihrer Flotten anpassen.






