Hessen begrüßt automatisches Kindergeld als bürokratische Entlastung für Familien
Mia SchmitzHessen begrüßt automatisches Kindergeld als bürokratische Entlastung für Familien
Hessens Familienministerin Diana Stolz hat die Pläne des Bundeskabinetts zur Einführung automatischer Kindergeldzahlungen begrüßt. Sie bezeichnete den Schritt als entscheidenden Fortschritt hin zu einem modernen, serviceorientierten Staat. Das neue System soll Familien entlasten – insbesondere bei der Geburt eines Kindes.
Bisher müssen Eltern das Kindergeld beantragen, was oft mit bürokratischem Aufwand verbunden ist. Künftig sollen die Leistungen automatisch ausgezahlt werden, ohne dass Familien selbst tätig werden müssen. Stolz betonte, dass diese Änderung eine schnelle und verlässliche Unterstützung gewährleiste.
Auch Hessens Minister für Bürokratieabbau, Manfred Pentz, lobte die Reform. Er hob hervor, dass der Wegfall der Antragspflicht Familien Zeit spare und überflüssige Hürden abbaue. Pentz merkte an, dass Eltern mit kleinen Kindern sich künftig nicht mehr „mit Formularen herumschlagen“ müssten.
Stolz räumte ein, dass der Erfolg des Systems von der praktischen Umsetzung abhänge. Es könnten Anpassungen nötig werden, sobald der Prozess in die Gänge komme. Dennoch versicherte sie, dass Hessen den Übergang aktiv begleiten werde.
Das automatische Zahlungssystem soll die Unterstützung für Familien in ganz Deutschland vereinfachen. Durch den Abbau von Bürokratie gewinnt man Zeit und reduziert Stress für Eltern. Die hessische Landesregierung hat zugesagt, die Initiative bei der Einführung nach Kräften zu fördern.






