Hessen beschleunigt Anerkennung ausländischer Ärzte gegen Personalnot in Kliniken
Philipp MeyerMehr als 1.200 Ärzte warten auf die Genehmigung in Hessen - Hessen beschleunigt Anerkennung ausländischer Ärzte gegen Personalnot in Kliniken
Hessen beschleunigt Anerkennung ausländischer Ärzte zur Entlastung des Gesundheitssystems
Das Landesamt für Gesundheit und Pflege hat neue Maßnahmen angekündigt, um ausstehende Anträge schneller zu bearbeiten und so den Druck auf das Gesundheitswesen zu verringern. Noch warten 1.209 Anträge auf Approbation auf eine Entscheidung – die Behörden arbeiten nun daran, Verzögerungen abzubauen und mehr medizinisches Personal in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Die Behörde optimiert ihre internen Abläufe, um ärztliche Approbationen und Arbeitserlaubnisse zügiger auszustellen. Ein spezielles Team für Anträge aus Drittstaaten wurde verstärkt, und eine neue Hotline unterstützt Antragsteller bei der Zusammenstellung der Unterlagen. Krankenhäuser mit akutem Personalmangel können zudem eine bevorzugte Bearbeitung bestimmter Fälle beantragen.
Etwa 70 Prozent der Anträge von im Ausland ausgebildeten Ärzten werden in der Regel genehmigt. Weitere Verbesserungen erwartet man durch einen Bundesentwurf, der die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen im Gesundheitsbereich beschleunigen soll. Die hessischen Behörden betonen, dass die Gewinnung von Fachkräften weiterhin oberste Priorität für den Gesundheitssektor des Landes hat.
Ziel der Änderungen ist es, die Wartezeiten für ausländische Ärzte, die in Hessen praktizieren möchten, zu verkürzen. Schnellere Genehmigungen könnten helfen, den Personalmangel in Krankenhäusern und Praxen der Region zu lindern. Die neue Hotline und das erweiterte Team begleiten Antragsteller bereits durch das Verfahren.






