Hessen schlägt hart gegen illegale Straßenrennen und Rasen zu
Polizei in Hessen geht verstärkt gegen illegale Straßenrennen und rücksichtsloses Fahren vor
Bei einer jüngsten Großkontrolle unter dem Namen „Auto-Freitag“ richteten Beamte in ganz Hessen Kontrollposten ein und überprüften Hunderte Fahrzeuge. Die verschärften Maßnahmen sind eine Reaktion auf die zunehmende Zahl gefährlicher Verkehrsverstöße – allein im vergangenen Jahr wurden 403 Strafanzeigen erstattet.
An der Aktion beteiligten sich 237 Polizeikräfte, die in ganz Hessen Geschwindigkeiten überwachten, Fahrzeuge kontrollierten und Verstöße dokumentierten. In Wiesbaden richteten die Beamten an der Äppelallee einen Kontrollpunkt ein, der gezielt gegen Fahrer vorging, die durch riskantes Fahren oder Regelmissachtung auffielen.
Die Polizei stoppte unter anderem eine junge Frau, die während der Fahrt ihr Handy in der Hand hielt. Zudem beanstandeten die Beamten einen E-Scooter ohne Kennzeichen sowie einen BMW mit abgedunkelten, teilweise abgeklebten Rückleuchten. Auch Rasen war ein großes Problem – ein Fahrer wurde mit 208 km/h in einer 120er-Zone gemessen.
Insgesamt wurden 936 Fahrzeuge überprüft. Die Polizei registrierte 36 Straftaten und 1.266 Ordnungswidrigkeiten. 21 Fahrer mussten aufgrund schwerwiegender Verstöße ihre Fahrt abbrechen und erhielten ein Weiterfahrverbot.
Innenminister Roman Poseck betonte, dass illegale Autorennen kein Kavaliersdelikt seien. Wer andere gefährde, müsse mit harten Konsequenzen rechnen. Die Aktion unterstreicht das anhaltende Engagement Hessens, illegale Fahrmanöver einzudämmen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.






