Hessen setzt mit Rekordbudget und Sondersportfonds neue Maßstäbe im Sport
Mia SchmitzHessen setzt mit Rekordbudget und Sondersportfonds neue Maßstäbe im Sport
Hessen startet große Offensive zur Stärkung des Sports im Land
Ein neuer Sondersportfonds, Rekordinvestitionen für 2026 und langfristige Fördermittel für Anlagen und Nachwuchsförderung markieren die größte Sportinitiative in der Geschichte des Bundeslandes. Sportministerin Diana Stolz (CDU) bezeichnete die Maßnahmen als ein „starkes Signal“ an die Menschen in Hessen.
Der Sportetat des Landes steigt 2026 um 12,7 Prozent auf 35,6 Millionen Euro – ein Rekordwert. Die zusätzlichen Mittel fließen in den Breiten-, Nachwuchs- und Spitzensport und sollen Hessens führende Rolle in der deutschen Leistungssport-Förderung sichern.
Der neu geschaffene Sondersportfonds treibt die Modernisierung von Vereinen und Sportstätten voran. In den kommenden zwölf Jahren werden 130 Millionen Euro extra in die Infrastruktur investiert. Die Förderung für vereinseigene Anlagen wurde versünfacht: Die maximale Zuwendung beträgt nun eine Million Euro, die Zuschüsse decken 35 Prozent der Kosten.
Auch die „Hessische Weg“-Strategie für den Elite-Nachwuchssport wird weiterentwickelt, um das Land an der Spitze der Talentsicherung zu halten. Mehr Mittel fließen in Landestrainer und Leistungszentren, um qualifiziertes Personal zu binden und den Trainerberuf attraktiver zu gestalten.
Ein zentrales Projekt ist der geplante Campus Sportdeutschland im Frankfurter Stadtwald. Die Anlage soll die Zukunft des deutschen Spitzensports sichern und Hessens Position als eine der führenden Sportregionen Deutschlands festigen. Schon heute trainieren hier viele Medaillenhoffnungen von morgen – in modernen Strukturen und mit erstklassiger Betreuung.
Die Investitionen sollen Sportstätten modernisieren, die Trainerausbildung verbessern und junge Athletinnen und Athleten fördern. Mit Rekordbudget und langfristigen Finanzplänen will Hessen seine Spitzenposition im deutschen Sport nachhaltig ausbauen.






