Homophobe Beleidigungen gegen Fußballspielerin in Wiesbaden-Klarenthal eskalieren
Emma SchmidtHomophobe Beleidigungen gegen Fußballspielerin in Wiesbaden-Klarenthal eskalieren
Fußballspielerin in Wiesbaden-Klarenthal bei Spiel mit homophoben Beleidigungen angegriffen
Letzten Monat wurde eine Fußballspielerin während eines Spiels in Wiesbaden-Klarenthal Opfer von anti-LSBTIQ+-Hass. Ein Zuschauer nutzte dabei ein Megafon, um die Frau mit beleidigenden Äußerungen zu beschimpfen. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen. Wie die Behörden bestätigten, ereignete sich der Vorfall am 18. April zwischen 18:00 und 19:45 Uhr.
Die 25-jährige Spielerin wurde von einer 27-jährigen Frau gezielt angegriffen, die über ein Megafon hetzerische Bemerkungen rief. Die verbale Attacke fand auf dem Fußballplatz in der Geschwister-Scholl-Straße statt. Die Betroffene erstattete den Vorfall erst am 7. Mai bei der Polizei zur Anzeige.
Mittlerweile haben die Staatsschützer ein Verfahren wegen des Verdachts auf Hasskriminalität eingeleitet. Die Polizei Westhessen wies unterdessen auf ihr spezielles Beratungsangebot für LSBTIQ+-Betroffene von Gewalt hin. Der Dienst bietet Unterstützung und Hilfestellung für Menschen, die ähnliche Übergriffe erlebt haben.
Die Ermittlungen der Staatsschützer laufen noch. Die Polizei ruft Zeugen oder Personen mit Hinweisen auf, sich zu melden. Das Beratungsangebot für LSBTIQ+-Opfer steht weiterhin Betroffenen von Hassverbrechen zur Seite.






