19 June 2026, 20:11

Ines Claus kämpft für Frauenrechte und Wirtschaftspolitik in der CDU

Standhaft im Glauben, hart gegen Rechts

Ines Claus kämpft für Frauenrechte und Wirtschaftspolitik in der CDU

Ines Claus hat sich als stellvertretende Parteivorsitzende der CDU das Ziel gesetzt, die Wirtschaftspolitik und die Sicherheit von Frauen voranzutreiben. Mit 21 Jahren trat sie während ihres Jurastudiums der Partei bei – kurz nach der Bundestagswahl, bei der die CDU gegen SPD und Grüne unterlegen war.

2019 zog Claus in den hessischen Landtag ein, ein Jahr später übernahm sie den Vorsitz der CDU-Fraktion. Trotz ihres Aufstiegs wurde sie nicht als Nachfolgerin von Ministerpräsident Volker Bouffier nominiert, der stattdessen Boris Rhein auswählte.

Sie räumt ein, dass die Förderung von Frauen innerhalb der CDU weiterhin verbessert werden muss. Bei der letzten Wahl schnitten alle drei stellvertretenden Vorsitzenden – darunter Claus – schlechter ab als ihre männlichen Kollegen. 2022 führte die Partei zwar Geschlechterquoten für Gremien und Führungspositionen ein, doch diese laufen zunächst nur bis 2029.

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Trotz der Wahlergebnisse bleibt Claus bescheiden und betont Demut und Dankbarkeit. Junge Frauen, die eine politische Laufbahn in Erwägung ziehen, rät sie: „Habt den Mut.“ Ihre katholische Überzeugung prägt auch ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Liberalisierung der Abtreibungsgesetze.

Claus setzt sich weiterhin für Fortschritte in der Wirtschaftspolitik und der Sicherheit von Frauen ein. Ihre Erfahrungen und Perspektiven verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen innerhalb der Partei. Die Geschlechterquoten der CDU bleiben ein zentrales Instrument, um diese Probleme anzugehen.

Quelle