Kirchenbesuch wie in der DDR? Kramer sieht Parallelen zur AfD

Kirchenbesuch wie in der DDR? Kramer sieht Parallelen zur AfD - Kirchenbesuch wie in der DDR? Kramer sieht Parallelen zur AfD
Kirchgang wie in der DDR? Kramer sieht Parallelen zur AfD
Kirchgang wie in der DDR? Kramer sieht Parallelen zur AfD
Kirchgang wie in der DDR? Kramer sieht Parallelen zur AfD
Regionalbischof Friedrich Kramer von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat vor dem wachsenden Einfluss der Alternative für Deutschland (AfD) gewarnt. Er verglich die kirchenfeindliche Haltung der Partei mit den Methoden der kommunistischen SED-Diktatur in der DDR. Seine Äußerungen fielen während der EKM-Synode im November, wo er Wähler und Kirchenvertreter aufforderte, eine Regierungsbeteiligung der AfD abzulehnen.
Die AfD reagierte mit scharfer Kritik und warf der EKM vor, zu nah an den etablierten Parteien zu stehen. Die Spannungen verschärften sich, als Landesverbände der Partei offen gegen kirchliche Einrichtungen Stellung bezogen – ein Echo auf die historischen Konflikte aus der DDR-Zeit.
Kramers Warnungen gründen auf einer Reihe von Angriffen der AfD auf Kirchenvertreter. In Sachsen-Anhalt etwa attackierte der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Till Schneider katholische Vertreter verbal und stellte sogar den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz in Verbindung mit dem Teufel. Solche Rhetorik erinnert an die Feindseligkeit, der die Kirchen in der DDR ausgesetzt waren, als Christen systematisch drangsaliert wurden.
Die Ablehnung der EKM durch die AfD ist nicht neu. Bereits 2019 veröffentlichten mehrere Landesverbände ein Positionspapier mit dem Titel „Ein unheiliges Bündnis“, in dem sie jede Zusammenarbeit mit der Kirche ablehnten. Kürzlich warf die AfD-Fraktion in Magdeburg der EKM „schamlose und unchristliche Nähe“ zu den etablierten Parteien vor – ein Vergleich, der an die nationalsozialistischen „Deutschen Christen“ erinnert. Trotz des Konflikts betonte Kramer, dass AfD-Mitglieder in Gottesdiensten willkommen seien. Allerdings solle ihnen der Zugang zu kirchlichen Leitungsgremien verwehrt bleiben. Seine Haltung spiegelt die Sorge wider, dass die AfD in ostdeutschen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt nach den Wahlen 2026 an die Macht kommen könnte.
Kramer rief zu kirchlichen Bündnissen auf, die die AfD ausschließen, und forderte die Partei auf, sich klar von der repressiven Tradition der SED abzugrenzen. Er verwies auf aktuelle Angriffe gegen Christen, darunter Spott und Häme, als Beleg für die kirchenfeindliche Haltung der AfD.
Der Streit verdeutlicht die tiefen Gräben zwischen der AfD und religiösen Institutionen in Ostdeutschland. Kramers Warnungen zeigen die Befürchtung, dass der Aufstieg der Partei alte Konflikte zwischen Staat und Kirche wiederbeleben könnte. Mit den anstehenden Landtagswahlen wird die Debatte über die Rolle der AfD in der Regierung – und ihr Verhältnis zur Kirche – voraussichtlich weiter an Schärfe gewinnen.

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