03 May 2026, 00:20

KSI in der Kritik: Geschmackloser Witz über Gewalt gegen Schwangere sorgt für Empörung

Schwarzer und weißer Poster mit der Aufschrift "Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist" in fetter schwarzer Schrift, wahrscheinlich Ankündigung einer Comedy-Show.

KSI in der Kritik: Geschmackloser Witz über Gewalt gegen Schwangere sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit geschmacklosem Witz über Gewalt gegen Schwangere in die Kritik

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Ein wiederaufgetauchtes Video zeigt den Juror der Castingshow Britain’s Got Talent, KSI, wie er 2017 einen derben „Scherz“ über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der Clip hat eine neue Welle der Empörung ausgelöst und wirft erneut Fragen zu seinen früheren Äußerungen auf – und deren Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung von häuslicher Gewalt.

In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video reagierte KSI auf den Rat seiner Mutter, Kondome zu benutzen, mit der „pointe“, er werde der Frau „das Baby rausboxen“, falls sie schwanger werde. Seine Mutter hatte ihn zur Vorsicht gemahnt, doch er lachte den Kommentar weg und behauptete später, es habe sich nur um einen Scherz gehandelt.

Die britische Hilfsorganisation Women’s Aid verurteilte die Aussage scharf. Solche „Witze“ verharmlosten häusliche Gewalt, betonte die Organisation. Wenn Misshandlung bagatellisiert werde, untergrabe das die Schwere der Taten und schade Überlebenden.

Mittlerweile hat sich KSI für seine damaligen Worte entschuldigt. Er räumte ein, die Bemerkungen seien „dumm und falsch“ gewesen, und bedauerte seine damaligen Äußerungen.

Die Kontroverse wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende Debatte über den Einfluss von Prominenten auf gesellschaftliche Einstellungen zu Gewalt. KSIs Entschuldigung kommt zu einer Zeit, in der Kritiker weiterhin mehr Verantwortung für schädliche Rhetorik fordern. Der Vorfall zeigt zudem, wie altes Online-Material Jahre später wieder auftauchen und langfristige Folgen haben kann.

Quelle