Landkreis Esslingen rüstet sich mit neuem Lagezentrum für Krisenfälle auf

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Ein Feuerlöscher vorne mit Gebäuden, einem Mast, Verkehrsschildern, Schildern, Bäumen und Menschen im Hintergrund, einer Straße unten und dem Himmel oben.

Landkreis Esslingen rüstet sich mit neuem Lagezentrum für Krisenfälle auf

Landkreis Esslingen stärkt Notfallvorsorge mit neuen Maßnahmen in 2024

Der Landkreis Esslingen hat 2024 bedeutende Schritte unternommen, um seine Kapazitäten in der Notfallbewältigung auszubauen. Ein neues Einsatzzentrum wurde eröffnet, während Feuerwehrkräfte umfangreiche Schulungen absolvierten, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Zudem investierte die Region in Ausrüstung und beteiligte sich an bundesweiten Übungen zur Katastrophenvorsorge.

Das neue Gemeinsame Lagezentrum des Landkreises nahm Ende 2024 den Vollbetrieb auf. Konzipiert, um die Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen zu erhöhen, koordiniert es seitdem Einsätze bei Hochwasser, Stürmen und anderen Notlagen. Bereits zu Jahresbeginn hatten lokale Kräfte an einer groß angelegten Übung in der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BABK) in Ahrweiler teilgenommen.

Die Integrierte Leitstelle verzeichnete allein 2024 rund 370.000 Anrufe – darunter Notrufe über die 112, automatische eCall-Meldungen aus Fahrzeugen sowie Alarmierungen über die Lebensretter-App. Parallel dazu rückten die Feuerwehrverbände Esslingens und der Kreisfeuerwehrverband zu über 10.000 Einsätzen im gesamten Landkreis aus.

Schulungen blieben ein zentraler Schwerpunkt: 170 Feuerwehrleute besuchten Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal. Die rund 4.200 ehrenamtlichen und Werkfeuerwehrkräfte des Landkreises erhielten zudem aktualisierte Einsatzprotokolle im Rahmen des neuen Organisatorischen Plans Deutschland (OPlan DEU), der Sicherheitsherausforderungen für zivile Rettungskräfte regelt. Auf der Jahresversammlung wiesen Verantwortliche auf die alternde Belegschaft hin, würdigten aber gleichzeitig langjährige Ausbilder – einige mit 10 oder 20 Jahren Erfahrung in der Schulung von Einsatzkräften.

Zur Förderung der überregionalen Hilfe stellte der Landkreis 200.000 Euro für spezielle Einsatzfahrzeuge bereit. Die Mittel sollen eine schnellere Entsendung von Kräften bei großflächigen Notlagen ermöglichen, wenn mehrere Gebiete gleichzeitig Unterstützung benötigen.

Die Investitionen und Schulungsprogramme unterstreichen Esslingens Bestreben, die Notfallvorsorge zu modernisieren. Mit dem neuen Lagezentrum, erweiterten Ausbildungsangeboten und aktueller Ausrüstung will der Landkreis künftige Krisen noch effektiver bewältigen. Gleichzeitig beobachten die Verantwortlichen die demografische Entwicklung der Einsatzkräfte und bereiten sich auf neue Sicherheitsrisiken vor.

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