Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zieht tausende Besucher in ihren Bann
Niklas BrandtLange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zieht tausende Besucher in ihren Bann
Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockt tausende Besucher an
Die diesjährige gemeinsame Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zog tausende Kulturbegeisterte in ihren Bann. Das Event bot kostenlosen Nahverkehr sowie exklusiven Zugang zu bedeutenden Kulturstätten. Doch spätabendliche Zugausfälle sorgten für Chaos bei der Heimreise vieler Besucher.
Mit dem Museumsnacht-Ticket konnten Gäste Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen kostenlos nutzen. In Leipzig standen unter anderem das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste auf dem Programm. In Halle öffneten das Händel-Haus, die Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt – und das Landesmuseum für Vorgeschichte ihre Türen für besondere Führungen.
Nach Mitternacht kam es jedoch zu Problemen, als die S3 in Richtung Halle ausfiel. Alle Rückreisenden mussten auf die S5 ausweichen, die schnell hoffnungslos überfüllt war. Dutzende Fahrgäste blieben zurück, da der Zug keine weiteren Passagiere mehr aufnehmen konnte. Da die nächste S5 erst in über einer Stunde fahren sollte, sahen sich viele gezwungen, lange auf Alternativen zu warten.
Trotz der Transportprobleme galt die Veranstaltung dank der hohen Besucherzahlen als Erfolg. Die Organisatoren werden voraussichtlich die spätabendlichen Fahrpläne für künftige Auflagen überprüfen. Die nächste Lange Nacht der Museen wird erneut mit ähnlichem Andrang rechnen.






