20 March 2026, 14:12

Lebenslange Haft für brutalen Mord an Mutter in Baden-Württemberg

Schwarz-weiß-Illustration einer Gruppe von Menschen in einem bewaldeten Gebiet, mit Bäumen im Hintergrund, beschriftet als eine viktorianische Darstellung eines Frauenmordes.

Mord an einer Frau auf einem Waldweg: Lebenslänglich für 47-Jährigen in Stuttgart - Lebenslange Haft für brutalen Mord an Mutter in Baden-Württemberg

Ein 47-jähriger Mann ist wegen des Mordes an einer zweifachen Mutter in Baden-Württemberg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Stuttgart sprach ihn nach einem Prozess schuldig, der sich vor allem auf Indizienbeweise stützte – darunter Mobilfunkdaten. Der Leichnam des Opfers war erst drei Monate nach dem Angriff gefunden worden, als die Frau auf ihrem E-Scooter von der Arbeit nach Hause fuhr.

Vor Gericht wurde bekannt, dass die 42-jährige Mutter im Mai 2023 brutal angegriffen worden war. Sie erlitt dabei tödliche Halsverletzungen, wurde jedoch erst Monate später entdeckt. Die Ermittler konnten den Angeklagten über Standortdaten seines Handys mit der Tat in Verbindung bringen, die ihn in der Nähe des Tatorts platzierten.

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Der Täter soll das Opfer laut Angaben bereits an zwei verschiedenen Tagen vor der Tat aufgelauert haben. Dennoch konnte das Gericht kein klares Motiv für die Bluttat feststellen. Die Richter urteilten, dass die zwar indirekten, aber dennoch überzeugenden Beweise für eine Verurteilung ausreichten.

Neben der lebenslangen Freiheitsstrafe wurde der Mann zur Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld an die Kinder des Opfers verurteilt. Zudem muss er die Kosten für die Beerdigung und die Überführung der Verstorbenen in ihre mongoleische Heimat tragen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; der Angeklagte bleibt bis zur Entscheidung über eine mögliche Revision in Untersuchungshaft.

Das Verfahren geht nun in die Berufungsinstanz über, während der Verurteilte weiterhin in Haft bleibt. Die Familie des Opfers erhält finanzielle Unterstützung für die Bestattungskosten und die Rückführung. Die Entscheidung des Gerichts basierte maßgeblich auf Indizien – das genaue Tatmotiv bleibt jedoch ungeklärt.

Quelle