Leonhard Pfunds steiler Aufstieg: Vom IBU-Cup-Sieg zur deutschen Biathlon-Hoffnung
Philipp MeyerLeonhard Pfunds steiler Aufstieg: Vom IBU-Cup-Sieg zur deutschen Biathlon-Hoffnung
Leonhard Pfund hat in seiner ersten vollständigen Weltcup-Saison bereits Akzente gesetzt: Mit seinem ersten Sieg im IBU-Cup und einer Silbermedaille bei den Europameisterschaften hat sich der junge deutsche Biathlet in den Fokus gerückt. Nun lastet großer Erwartungsdruck auf ihm, während er sich auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet.
Die vergangene Saison beschrieb Pfund als kräftezehrend – mit Rennen fast jede Woche und ständigen Reisen. Trotz des anstrengenden Programms nahm er die emotionalen Höhen und Tiefen an, die den Biathlon prägten und die er als eines der Markenzeichen dieser Sportart bezeichnet.
Er gab zu, in einigen Rennen mit Schwierigkeiten gekämpft zu haben, bei denen Fehler teure Lehrgeld waren. Doch seine Durchbrüche – allen voran der erste IBU-Cup-Sieg – unterstrichen sein Potenzial.
Mit Blick auf die Zukunft ist Pfund entschlossen, Skeptiker zu widerlegen, die die Zukunft des deutschen Biathlons infrage stellen. Er verweist auf eine neue Generation talentierter, motivierter Athleten im Nationalkader und betont, dass die nächsten Jahre Fortschritte bringen werden. Zwar räumt er ein, dass der deutsche Biathlon schon stärkere Phasen erlebt hat, doch sein Selbstvertrauen bleibt ungebrochen.
Aktuell steht für ihn die Regeneration im Vordergrund. Nach einer langen Saison ist die Erholung entscheidend, bevor es in die nächste Wettkampfperiode geht.
Pfund trägt sowohl die Last der Erwartungen als auch die Überzeugung, dass der deutsche Biathlon im Aufwind ist. Seine erste vollständige Weltcup-Saison brachte erste Erfolge – doch die eigentliche Bewährungsprobe steht noch bevor. Mit einer Pause zum Durchatmen will er gestärkt zurückkehren und seine Kritiker eines Besseren belehren.






