17 March 2026, 06:16

Luxusauto-Gewinn beim "Glücksrad" wird zum finanziellen Albtraum für Kandidaten

Plakat, das einen Steuerkredit von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs bewirbt, mit einem Bild eines Autos.

Luxusauto-Gewinn beim "Glücksrad" wird zum finanziellen Albtraum für Kandidaten

Ein kürzlich bei "Glücksrad" erfolgreicher Kandidat hat sich über die unerwarteten Nachteile eines Luxusauto-Gewinns geäußert. Was wie ein Traumpreis erschien, entwickelte sich zu einer finanziellen und emotionalen Belastung. Der Teilnehmer, der einen BMW mit nach Hause nahm, bereut den Gewinn mittlerweile vollständig.

Anfangs freute sich der Gewinner über den BMW, doch bald häufte sich eine lange Liste versteckter Kosten an. Noch bevor er das Auto fahren konnte, musste er dem Autohaus einen Scheck über 4.000 Dollar ausstellen. Dazu kamen Einkommensteuer auf den vollen Wert des Wagens, Umsatzsteuer und Zulassungsgebühren – die Rechnung wuchs ins Unermessliche.

Versuche, das Auto an das ursprüngliche Autohaus zurückzuverkaufen, scheiterten kläglich: Man bot lediglich 26.000 Dollar. Nach längerem Suchen verkaufte der Gewinner es schließlich an ein anderes Autohaus für 32.000 Dollar. Nach Abzug von Steuern und Wertverlust belief sich der Nettoertrag auf etwa 16.000 Dollar.

Die ganze Erfahrung hinterließ bei dem Gewinner ein Gefühl von Stress und Geringschätzung. Er beschrieb den Prozess als "erniedrigend" und betont, dass Bargeld der deutlich bessere Gewinn gewesen wäre. Seine Erfahrung erinnert an ähnliche Schicksale aus anderen Shows wie "Geht's noch?" (Original: "Let's Make A Deal"), bei denen Gewinner oft mit unerwarteten Ausgaben konfrontiert werden.

Der Fall zeigt, wie oft die finanziellen Belastungen bei hochwertigen Spielshow-Preisen unterschätzt werden. Nach Steuern, Gebühren und einem niedrigeren als erwarteten Wiederverkaufswert lag der tatsächliche Nutzen des BMW weit unter seinem Listenpreis. Für diesen Gewinner steht fest: Bargeld wäre einfacher und lohnender gewesen.

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