Marburg revolutioniert Bürgerdienste mit zwei neuen digitalen Tools
Marburg führt zwei neue digitale Werkzeuge ein, um Online-Bürgerdienste zu verbessern
Die Stadt hat mit eGovSAD, einer Analyseplattform, eine eigene Lösung entwickelt und an GoDonu mitgewirkt – einem System zum Vergleich der Dienstnutzung zwischen Kommunen. Beide Projekte zielen darauf ab, die Bereitstellung digitaler Angebote durch lokale Behörden für Bürgerinnen und Bürger zu optimieren.
Mit eGovSAD hat Marburg ein intelligentes Steuerungsinstrument geschaffen, das die Nutzung digitaler Dienstleistungen durch die Bevölkerung erfasst. Die Plattform bietet eine klare Übersicht über zentrale Nutzungsdaten und ermöglicht es der Verwaltung, ihre Angebote bedarfsgerecht anzupassen. So lassen sich kontinuierliche Verbesserungen auf Basis der tatsächlichen Nachfrage umsetzen.
Gemeinsam mit anderen Städten und Gemeinden hat Marburg zudem GoDonu entwickelt. Diese Plattform erlaubt Kommunen, ihre Daten zur Nutzung digitaler Dienstleistungen zu vergleichen und voneinander zu lernen. Bürgerinnen und Bürger können über eine integrierte Funktion in GoDonu zudem direkt Feedback zu den digitalen Services geben.
Wichtige Erkenntnisse aus beiden Tools können auf öffentlichen Dashboards dargestellt werden, etwa unter www.ourwebsite/egovsadhessen. Das Hessische Ministerium hat die Projekte mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Zudem übernimmt das Land bis Ende 2029 die Betriebskosten für Civento und eGovSAD.
Marburg selbst bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern bereits über 100 digitale Dienstleistungen an. Die neuen Werkzeuge sollen diese Angebote effizienter gestalten und besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abstimmen.
Die Systeme liefern Städten wertvolle Einblicke in die Nutzung digitaler Dienste. Öffentliche Dashboards und Feedback-Möglichkeiten steigern Transparenz und Bürgerbeteiligung. Durch Förderung und Kostenübernahme ist der Betrieb der Projekte mindestens bis 2029 gesichert.
