Massive Proteste in Gießen: 25.000 gegen AfD und Jugendverband – Dutzende Verletzte
Niklas BrandtHohe Kosten für den Einsatz der Polizei bei Anti-AfD-Demonstrationen - Massive Proteste in Gießen: 25.000 gegen AfD und Jugendverband – Dutzende Verletzte
In Gießen hat eine Großdemonstration gegen die AfD und deren neu gegründeten Jugendverband stattgefunden. Rund 25.000 Menschen nahmen an der Kundgebung teil. Bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten wurden mehr als 50 Beamte sowie einige Protestierende verletzt.
Der Einsatz in Gießen war einer der größten seiner Art. Mehrere tausend Kräfte aus 15 Bundesländern und der Bundespolizei waren im Einsatz. Allein Rheinland-Pfalz entsandte 123 Beamte, wie Innenminister Michael Ebling bestätigte.
Das Kontingent aus Rheinland-Pfalz umfasste 117 Beamte des Landespolizeipräsidiums für Einsatz, Logistik und Technik. Je zwei Kräfte kamen von den Polizeidirektionen Rheinpfalz und Trier, je ein Beamter von den Direktionen Mainz und Westpfalz.
Verletzte gab es unter den eingesetzten Kräften aus Rheinland-Pfalz nicht – sie kehrten unverletzt aus dem Einsatz zurück. Die Personalkosten für ihren Einsatz beliefen sich jedoch auf über 253.000 Euro.
Die Demonstration war von erheblichen Ausschreitungen geprägt, bei denen landesweit mehr als 50 Polizisten verletzt wurden. Die Beamten aus Rheinland-Pfalz beendeten ihren Einsatz ohne Schäden. Die finanziellen Aufwendungen für ihren Einsatz fielen mit über 253.000 Euro beträchtlich aus.
