"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens bewegende Ausstellung zu Flucht und Heimat
Philipp Meyer"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens bewegende Ausstellung zu Flucht und Heimat
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag eine neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau der Frage, wie Flucht und Migration die Gesellschaft geprägt haben. Das Projekt ist die erste große Initiative der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 21. Juni, um 11:15 Uhr mit einer Eröffnung feierlich zugänglich gemacht. Sie läuft bis zum 8. November und ist mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht entstanden, rückt die Ausstellung deutschsprachige Minderheiten in den Fokus, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der lokalen Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen – darunter die Biografie einer jungen Russlanddeutschen, die im Stadtteil Bürkle-Bleiche aufwuchs.
Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt stehen im Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt auf, wie diese Erfahrungen bis heute in Gemeinden nachwirken.
Besucher erhalten einen tiefgehenden Einblick in die Herausforderungen und den Durchhaltewillen vertriebener Gemeinschaften. Über mehrere Monate hinweg bleibt die Schau geöffnet und bietet ausreichend Gelegenheit, sich mit den bewegenden Geschichten auseinanderzusetzen. Das Museum möchte durch diese historischen und persönlichen Zeugnisse das Verständnis für die Thematik fördern.






