21 March 2026, 16:22

Neuer Michael-Jackson-Film Michael sorgt vor Kinostart für Streit mit Paris Jackson

Schwarz-weiß-Porträt von Andrew Jackson, dem ersten US-Präsidenten, in einem Anzug mit ernstem Gesichtsausdruck, mit Text unten.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Neuer Michael-Jackson-Film Michael sorgt vor Kinostart für Streit mit Paris Jackson

Neuer Michael-Jackson-Biopic Michael kommt am 23. April 2023 in die deutschen Kinos

Der neue Spielfilm Michael über das Leben von Michael Jackson soll am 23. April 2023 in den deutschen Kinos anlaufen. Der Film sorgt bereits im Vorfeld für Kontroversen: Die Tochter des verstorbenen Sängers, Paris Jackson, hat öffentlich die Produktion und die Besetzung scharf kritisiert.

Die Nachlassverwaltung, die das Erbe Michael Jacksons verwaltet, wies ihre Vorwürfe als unbegründet zurück und bezeichnete sie als "sensationell, aber falsch".

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In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson, ein Neffe Michael Jacksons, zu sehen. Nia Long übernimmt die Rolle der Katherine Jackson, während Colman Domingo Joe Jackson spielt. Weitere Besetzungshighlights sind Laura Harrier als Suzanne de Passe und Miles Teller als John Branca, einer der Testamentsvollstrecker des Nachlasses.

Paris Jackson äußerte mehrfach Bedenken gegen das Projekt. Sie warf Branca vor, keine Erfahrung in der Filmproduktion zu haben, und hinterfragte die Entscheidung, Teller in der Rolle des Branca selbst zu besetzen. Ihre Kritik reicht bis zu Vorwürfen der finanziellen Misswirtschaft und mangelnder Transparenz seitens der Nachlassverwalter.

Ein Anwalt der Nachlassverwaltung wies ihre Anschuldigungen entschieden zurück. Die Vorwürfe seien haltlos, hieß es – zudem wäre es "verantwortungslos", einen großen Film über Michael Jacksons Leben zu ignorieren. Die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Paris Jackson und der Nachlassverwaltung dauern bereits länger an, wobei Gerichtsdokumente zeigen, dass sie von der Verwaltung bisher rund 65 Millionen Dollar erhalten hat.

Trotz der Einwände wird Michael wie geplant veröffentlicht. Die Produktion wird weiterhin von der Nachlassverwaltung unterstützt, die das finanzielle und künstlerische Erbe des verstorbenen Sängers verwaltet. Die rechtlichen Schritte von Paris Jackson gegen die Verwalter sind noch nicht abschließend geklärt.

Quelle