18 March 2026, 14:09

Neuwied startet Internationale Wochen gegen Rassismus mit vielfältigem Programm

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Blattkranz, fetter weißer Schrift 'Internationaler Tag', auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied startet Internationale Wochen gegen Rassismus mit vielfältigem Programm

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Neuwied steht kurz vor den jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer Veranstaltungsreihe, die sich gegen Diskriminierung einsetzt und Solidarität fördern soll. Das Programm startet am 16. März mit einem Aktionstag auf dem Luisenplatz, bei dem sich lokale Initiativen und Online-Teilnehmende zusammenfinden. Zwei Wochen lang bietet die Stadt Filmvorführungen, Diskussionen und kulturelle Begegnungen, um Vorurteile abzubauen und für Gerechtigkeit zu werben.

Den Auftakt macht bereits am 14. März ein Erste-Hilfe-Kurs in den Räumen von EIRENE. Unter dem Motto "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" werden praktische Fähigkeiten für Notfälle vermittelt.

Die offizielle Eröffnung findet am 16. März auf dem Luisenplatz statt, wo sich Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft versammeln. Auch eine Online-Teilnahme ist möglich, um eine breitere Beteiligung an der Kampagne zu ermöglichen.

Am 18. März lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem traditionellen gemeinsamen Iftar-Essen ein. Die Mahlzeit bietet die Gelegenheit, kulturelle Bräuche zu teilen und Verbindungen zu knüpfen.

Eine Filmvorführung von "Das deutsche Volk" findet am 20. März im Big House Jugendzentrum statt. Die Dokumentation setzt sich mit Fragen von Identität und Zugehörigkeit in der modernen Gesellschaft auseinander.

Einen Tag später, am 21. März, gedachten die Teilnehmer:innen bei einer Mahnwache am "Engel der Kulturen" derer, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Die Veranstaltung unterstreicht den übergeordneten Fokus der Wochen auf Menschenrechte und Widerstand gegen Unterdrückung.

Am 23. März trifft sich die Internationale Frauengruppe im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Der Austausch bietet Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen Raum für Gespräche und Vernetzung.

Die Dokumentation "Kein Land für niemanden – Festung Europa" wird am 25. März im Minski im Schauburg gezeigt. Der Film beleuchtet die europäische Grenzpolitik und ihre Auswirkungen auf Migrant:innen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Den Abschluss bildet am 28. März die Veranstaltung "Keine einzige Geschichte"*, die sich mit Vielfalt und den Gefahren von Klischees auseinandersetzt. Die Diskussion zielt darauf ab, vereinfachende Erzählungen über Rasse und Identität zu hinterfragen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in einer Zeit statt, in der Diskriminierung gegen Geflüchtete, Migrant:innen und als "Fremde" Wahrgenommene nach wie vor ein drängendes Problem darstellt. Durch Workshops, Filme und kulturellen Austausch sollen Bewusstsein geschärft und Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Die Organisator:innen hoffen, dass das Programm zu anhaltendem Engagement gegen Rassismus in Neuwied und darüber hinaus anregt.

Quelle