Offenbach investiert 1,5 Millionen Euro in digitale Schulausstattung bis 2026
Emma SchmidtOffenbach investiert 1,5 Millionen Euro in digitale Schulausstattung bis 2026
Die Stadtverwaltung Offenbachs hat ein großes Aufrüstungsprogramm für die örtlichen Schulen genehmigt. Bis zum Schuljahr 2026/27 soll jeder Schüler ein neues mobiles Endgerät erhalten, um die veralteten Laptops zu ersetzen. Mit dieser Maßnahme will die Stadt die Klassenzimmer an moderne Standards des digitalen Lernens anpassen.
Die derzeitigen Geräte, die 2021 angeschafft wurden, genügen den technischen Anforderungen des heutigen Unterrichts nicht mehr. Vertreter der Stadt betonen, wie wichtig aktuelle Arbeitsmittel für eine hochwertige Bildung sind. Um dies zu gewährleisten, wurden Mittel bereitgestellt, um alle 1.600 Geräte auszutauschen.
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro. Der Großteil des Budgets – 1,3 Millionen Euro – fließt in den Kauf der Dell-Pro-16-Modelle. Weitere 140.000 Euro sind für den IT-Dienstleister ekom21 vorgesehen, der mit der Verteilung der neuen Geräte beauftragt wurde.
Die Finanzierung stammt aus zwei Hauptquellen. Ein großer Teil – 1,25 Millionen Euro – wurde bereits im Dezember vergangenen Jahres über einen Nachtragshaushalt im Rahmen des Bundes- und Länderprogramms „Investitionen in kommunale Infrastruktur“ (IKIF) gesichert. Die verbleibenden Kosten werden aus dem Schuldigitalisierungsetat des städtischen Haushalts 2026 bestritten.
Durch die Aufrüstung erhalten die Schüler zuverlässige, moderne Technik für ihren Unterricht. Da die Umsetzung bereits läuft, sollen die neuen Geräte rechtzeitig vor Beginn des Schuljahres 2026/27 bereitstehen. Die Investition unterstreicht das Engagement der Stadt, die digitale Lerninfrastruktur kontinuierlich zu verbessern.






