Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern als "beunruhigend"
Niklas BrandtOlivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern als "beunruhigend"
Olivia Rodrigos jüngste Modewahl hat eine hitzige Debatte ausgelöst. Ihre Babydoll-Kleider, die sie im Musikvideo zu Drop Dead und bei einem Konzert in Barcelona trug, führten zu Vorwürfen, kindliche Ästhetik zu sexualisieren. Die Sängerin hat nun reagiert und die Kritik als „seltsam“ und „beunruhigend“ zurückgewiesen.
Die Kontroverse, die unter dem Schlagwort „Babydoll-Kleid-Affäre“ bekannt wurde, entbrannte, nachdem Rodrigo in den verspielt geschnittenen, knielangen Kleidern aufgetreten war. Kritiker warfen ihr vor, die Grenze zwischen Unschuld und erwachsener Sexualität zu verwischen. In einem Podcast-Interview nahm sie dazu Stellung und betonte, es gehe ihr um Selbstbestimmung – nicht um Infantilisierung.
Rodrigo argumentierte, die Empörung offenbare tiefere kulturelle Probleme. Sie wies darauf hin, dass das Kleid ihren Körper vollständig bedecke, trotzdem aber Kritik hervorrufe. Ihrer Meinung nach zeige die Reaktion, wie die Gesellschaft Frauen oft für männliche Begierden verantwortlich mache, während schädliche Einstellungen verharmlost würden.
Die Diskussion flammt auf, während Rodrigo die Veröffentlichung ihres dritten Albums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love am 12. Juni vorbereitet. Die Platte enthält bereits erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure, die weltweit die Charts anführen.
Mit ihren Äußerungen hat die Sängerin die Debatte um ihre Modeentscheidungen neu gerahmt. Die Veröffentlichung ihres Albums im nächsten Monat wird die Diskussion vermutlich weiter anheizen. Gleichzeitig zeigt die Kritik, wie sehr künstlerischer Ausdruck und gesellschaftliche Erwartungen weiterhin aufeinanderprallen.






