30 April 2026, 16:35

Osnabrücks Karneval bricht mit Tradition: Erstes Prinzenpaar aus zwei Männern

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einem festlichen Karneval, betitelt mit "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücks Karneval bricht mit Tradition: Erstes Prinzenpaar aus zwei Männern

Das Osnabrücker Karnevalskomitee hat Geschichte geschrieben, indem es erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Prinzen ernannt hat. Einer von ihnen, Prinz Yut I., ist der erste Träger eines ausländischen Passes – er wurde in Thailand geboren. Die Ankündigung markiert einen bedeutenden Wandel für die langjährige Tradition.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und nannte sie einen perfekten Moment für ein solches Duo. Sie bezeichnete den Schritt als ein wunderschönes Symbol für den Karneval, das zeige, dass auch in schwierigen Zeiten Freude geteilt werden könne. Noch nie zuvor hatte das Komitee zwei Prinzen an der Spitze der Feierlichkeiten.

Pötter betonte zudem die Bedeutung von Freiheit in den Osnabrücker Karnevalsfeiern. In ihrer Rede hob sie hervor, dass die Stadt Individualität schätze und es jedem ermögliche, sich selbst treu zu bleiben. Die Ernennung spiegle diesen inklusiven Geist wider und breche mit alten Traditionen.

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Das neue Prinzenpaar wird den diesjährigen Karneval anführen und dem Fest eine frische Dynamik verleihen. Ihre Wahl unterstreicht Osnabrücks Engagement für Vielfalt und Feierkultur. Die Stadt blickt nun gespannt auf die Feierlichkeiten – mit ihrem ersten im Ausland geborenen Prinzen an der Spitze.

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