Park-Café in Wiesbaden: Moriki-Projekt scheitert an Kosten und Denkmalschutz
Philipp MeyerPark-Café in Wiesbaden: Moriki-Projekt scheitert an Kosten und Denkmalschutz
Die Pläne zur Umwandlung des historischen Park-Cafés in Wiesbaden in das Restaurant Moriki sind gescheitert. Steigende Kosten und planerische Hürden führten zur Absage des Projekts. Nun sucht der Eigentümer des Gebäudes, die WiBau, nach neuen Ideen, die den Denkmalschutz des Hauses respektieren.
Ursprünglich sollte das Park-Café unter der Marke Moriki zu einem modernen Restaurant umgebaut werden. Die anfänglichen Kostenschätzungen lagen bei 2,7 Millionen Euro, doch die Ausgaben stiegen auf etwa 4,4 Millionen Euro an. Strenge Denkmalschutzauflagen erschwerten zudem umfangreiche Sanierungsarbeiten.
In seiner Blütezeit war das Café ein glamouröser Treffpunkt, an dem Stars wie Elvis Presley und Udo Jürgens verkehrten. Doch der historische Charme des Hauses stand im Widerspruch zu den Anforderungen eines zeitgemäßen Gastronomiebetriebs.
Die WiBau hat nun ihre Strategie geändert. Statt großflächiger Umbauten sucht das Unternehmen nach frischen Konzepten, die den Charakter des Ortes bewahren. Jeder neue Vorschlag muss sich in die bestehende Bausubstanz einfügen und auf umfangreiche Veränderungen verzichten.
Die Absage des Projekts lässt die Zukunft des Park-Cafés ungewiss zurück. Die WiBau ist offen für innovative, aber schonende Ideen für das Wahrzeichen. Das Ziel bleibt, das Gebäude neu zu beleben, ohne seine historische Identität zu gefährden.






