23 April 2026, 10:18

Polizei NRW räumt gravierende Barrierefreiheitsmängel auf Website ein

Whiteboard mit "Beyond Blended Accessibility"-Text, einer Globus-Zeichnung und Pfeilen.

Polizei NRW räumt gravierende Barrierefreiheitsmängel auf Website ein

Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat eingeräumt, dass ihre Website die Barrierefreiheitsstandards nur teilweise erfüllt. Eine offizielle Prüfung deckte mehrere Mängel auf, die eine vollständige Einhaltung der BITV 2.0- und WCAG 2.1-Richtlinien auf Stufe AA verhindern. Die Behörden haben zugesagt, die Defizite schrittweise zu beheben.

Eine aktuelle Bewertung förderte zahlreiche Barrierefreiheitslücken zutage. Überschriften überspringen häufig Hierarchieebenen oder verzichten auf korrekte h1–h6-Tags, was die Navigation erschwert. Auch Listen sind fehlerhaft programmiert und nutzen stattdessen div-Elemente anstelle der vorgesehenen Listenstrukturen.

Weitere Probleme sind fehlende oder ungenaue Alternativtexte für Bilder und Grafiken. Teilweise sind die Beschreibungen in der falschen Sprache verfasst oder passen nicht zum visuellen Kontext. Videos mit Untertiteln verfügen nicht über klar erkennbare Steuerungselemente, um Untertitel ein- oder auszublenden.

Audiodateien bieten keine Textalternativen oder Transkripte, während stumme Videos weder Textfassungen noch Tonspuren enthalten. Die Barrierefreiheitserklärung selbst stützt sich auf das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die BITV 2.0-Vorgaben.

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Die Verantwortlichen haben die Mängel anerkannt und bestätigen laufende Bemühungen, die Website vollständig an die geforderten Standards anzupassen.

Aktuell erfüllt die Website der Polizei Nordrhein-Westfalen die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf Stufe AA nicht in vollem Umfang. Es wird derzeit an der Behebung der Probleme mit Überschriften, Listen, Mediensteuerungen und Alternativtexten gearbeitet. Die Anpassungen sollen im Rahmen der laufenden Barrierefreiheitsverbesserungen umgesetzt werden.

Quelle