22 March 2026, 20:25

Ralf Peters revolutionierte das Schadenmanagement – und geht doch nicht ganz

Schwarze und weiße Zeichnung einer mechanischen Fahrzeugpatentanmeldung mit mehreren miteinander verbundenen Zahnrädern auf weißem Papier mit handgeschriebener Text.

Ralf Peters revolutionierte das Schadenmanagement – und geht doch nicht ganz

Ralf Peters, eine prägende Persönlichkeit im Schadenmanagement und der Automobilbranche, ging am 31. Mai 2023 nach über 30 Jahren im Beruf in den Ruhestand. Seine Karriere war geprägt von bahnbrechenden Entwicklungen in der digitalen Schadenabwicklung, die ihm branchenweite Anerkennung einbrachten. Selbst nach seinem Rückzug plante er, ab September 2023 weiterhin in Teilzeit tätig zu bleiben.

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Bereits früh gestaltete Peters die Branche mit: 2011 war er Mitbegründer der ersten Schadenmeile Deutschlands – einer Initiative, die die Schadenregulierung durch die Vernetzung zentraler Akteure in einem effizienten System revolutionieren sollte. Seither gab es kein vergleichbares Projekt, was die nachhaltige Wirkung dieses Ansatzes unterstreicht.

Im Laufe seiner Karriere setzte er sich für softwarebasierte Lösungen in der Schadenbearbeitung ein, darunter digitale Berechnungstools und automatisierte Kommunikationssysteme. Seine Arbeit war oft mit den Plattformen von Audatex verknüpft und half Werkstätten und Versicherern, Schäden schneller und präziser abzuwickeln.

2023 führte er die Partnerschaft Acoat Selected Intense ein, die Premium-Netzwerkdienstleistungen mit fortschrittlicher Digitalisierung im Schadenmanagement verband. Damit festigte er seinen Ruf als Pionier, der Technologie mit praktischen Abläufen in Reparatur und Versicherung verknüpft.

Peters bekleidete Führungspositionen bei namhaften Unternehmen wie Audatex, Carinfo Service, Sikkens und der Akzo-Nobel-Gruppe. Sein Fachwissen umfasste Berechnungssysteme, Datentransfer und K&L-Spezialwerkstätten, was ihn zu einem gefragten Berater machte. Auch nach seinem Ruhestand blieb er Unternehmen wie K&L Operations, Akzo Nobel, Sikkens, DMS-Deutschland und der Global Automotive Service GmbH verbunden.

Peters' Beiträge veränderten die Schadenabwicklung grundlegend, indem sie digitale Werkzeuge mit den praktischen Anforderungen der Branche verbanden. Sein Ausscheiden hinterlässt eine Lücke, doch sein geplanter Wiedereinstieg in Teilzeit deutet darauf hin, dass sein Einfluss weiterwirken wird. Dass seit 2011 keine vergleichbaren Großprojekte entstanden sind, unterstreicht das bleibende Erbe, das er in der Schadenregulierung hinterlassen hat.

Quelle