20 June 2026, 00:12

Rekordschnee in Marburg: Wie Räumdienste die Stadt am Laufen hielten

Dank an die Mitarbeiter des Winterdienstes der DBM

Rekordschnee in Marburg: Wie Räumdienste die Stadt am Laufen hielten

Rekordschneefall in kürzester Zeit bringt Kommunen und Räumdienste an ihre Grenzen

Die Stadt Marburg hat sich bei den Mitarbeitenden des Dienstleistungsbetriebs Marburg (DBM) für ihren unermüdlichen Einsatz bedankt, der dafür sorgte, dass die Straßen trotz der extremen Schneemassen befahrbar blieben. Einige Kräfte waren bis zu elf Stunden am Stück im Einsatz, um die Schneemassen zu beseitigen.

Bis zum 18. Februar, 13 Uhr, hatten die DBM-Beschäftigten bereits 8.200 Arbeitsstunden im Winterdienst geleistet. Besonders heftig traf es die Stadt während der Hauptverkehrszeit, wie Betriebsleiter Holger Armbrüster berichtete.

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Auf dem Höhepunkt der Einsätze im Januar und Februar waren bis zu 80 Mitarbeiter gleichzeitig im Schneeräumdienst im Einsatz. Bernhard Ivo, Koordinator für den Winterdienst beim DBM, schilderte, wie die Teams ohne Pause von den frühen Nachmittagsstunden bis zum nächsten Morgen arbeiteten, um den öffentlichen Nahverkehr bis 6 Uhr morgens wieder vollumfänglich in Betrieb zu nehmen.

Doch die Räumtrupps hatten mit zusätzlichen Herausforderungen zu kämpfen. Lucas Grau wies darauf hin, dass falsch parkende Autos die ohnehin engen Straßen weiter verengten und so die Räumarbeiten behinderten. Bernhard Ivo erwähnte zudem die Schwierigkeit, steile Anstiege rückwärts hinaufzufahren. In einem kritischen Moment übernahm Yannik von Nieding mit einem Schneepflug die Führung, um einen Rettungsweg für einen Krankenwagen freizumachen, der einen Arzt ins Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) brachte.

Die Stadt Marburg würdigte öffentlich den Einsatz der DBM-Mitarbeiter. Dank ihres unermüdlichen Arbeitseinsatzes und ihrer schnellen Reaktion blieben Straßen und Verkehr trotz der extremen Wetterbedingungen funktionsfähig. Ihre langen Schichten und das zügige Handeln waren entscheidend, um Sicherheit und Zugänglichkeit während des heftigen Schneefalls zu gewährleisten.

Quelle